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Mikrogasturbine.

Turbotechnologie für Strom und Wärme.

 

Rheingas Mitarbeiter erklaert Mikrogasturbine

 

Die Mikrogasturbine ist eine skalierbare Stromanlage, die mit Flüssiggas betrieben wird.
Dabei wird der Strom durch einen schnelllaufenden Generator erzeugt, der direkt an die Turbine gekoppelt ist. Die Abwärme, die bei der Stromerzeugung entsteht, findet ihren Einsatz beim Heizen, bei der Warmwasserbereitung oder bei der Kühlung von Gebäuden.

Auf Grund Ihrer kleinen Leistungseinheiten und guten Betriebseigenschaften ist das Haupteinsatzfeld der Mikrogasturbine die dezentrale Energieversorgung.

 

Schaltschrank zur Steuerung der Mikrogasturbine Einstellungen an der Mikrogasturbine Sicherheitskennzeichnungen Fluessiggasbehaelter

 

Mikrogasturbine vs. BHKW

Der Einsatz einer Mikrogasturbine bietet sich immer dann an, wenn Kraft-Wärme-Kopplung gewünscht ist, ein BHKW aber nicht betrieben werden kann. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn das Gerät aus Platzgründen auf dem Dach des zu versorgenden Gebäudes angebracht werden muss. Hier punktet die Turbine durch ihr geringeres Gewicht. Aber auch wenn aus produktionsspezifischen Gründen Vibrationen und Geräusche so gering wie möglich gehalten werden müssen, ist dies ein Einsatzfeld für die Mikrogasturbine.

Spezifische Vorteile der Mikrogasturbine gegenüber einem BHKW.

  • Die Mikrogasturbine hat einen höheren Nutzungsgrad in Bezug auf die Antriebsenergie. Dies bedeutet, dass die CO2-, CO- und NOx-Emissionen wesentlich niedriger sind. Weiterhin wird die TA-Luft unterschritten und die Anlage ist damit förderungsberechtigt.

 

  • Durch ihren höheren Lastbereich verliert die Mikrogasturbine bei einer Senkung der Leistung um 50 % nur maximal 4 % ihres Wirkungsgrades.

 

  • Weiterhin bietet die Mikrogasturbine durch einen weit regulierbaren Leistungsbereich längere Laufzeiten und ein breiter gefächertes Einsatzspektrum als ein BHKW.