Unterirdischen Flüssiggastank einbauen

Wie ein unterirdischer Flüssiggastank installiert wird

Der Energieträger Flüssiggas ist für Regionen, die nicht ans Erdgasnetz angeschlossen sind, die beste Lösung zum Heizen des eigenen Hauses. Doch muss der Tank irgendwo platziert werden.

Die Aufstellung vom Flüssiggastank im Garten funktioniert in zwei Varianten: Der Gastank kann entweder oberirdisch auf dem Grundstück platziert werden oder unterirdisch im Garten vergraben werden. Wir zeigen Ihnen die groben Schritte für den Einbau und wie ein unterirdischen Flüssiggastank installiert wird. 

Den passenden Standort finden

Lage, Lage, Lage. Für einen sicheren Betrieb ist der wichtigste Faktor bei der Aufstellung eines unterirdischen Flüssiggastanks natürlich der Standort. Da gelten auch die ersten Vorschriften und Regeln. Der Gastank muss einen Mindestabstand von 3 Metern um die Armaturen zu ungeschützten Anschlüssen und Geräten sowie ungeschützte Kanaleinläufe, Schächte oder andere Öffnungen einhalten. Ein erdgedeckter Flüssiggastank muss zudem 0,8 Meter von unterirdischen Kabeln, die nicht zur Anlage gehören, anderen Leitungen und Gebäudefundamenten oder Kellerwänden entfernt sein. 

Gut zu wissen: Um zu verstehen, warum diese Vorschrift eingehalten werden muss, lohnt der Blick in die TRGI, die Technische Regel Gasinstallation. Flüssiggas entzieht der Umgebung Wärme. Kann der Gastank das ausreichend tun, frieren auch keine Wasserleitungen ein.  

Für den Standort im Garten finden Sie eine Anleitung, alle Vorschriften und Regeln ausführlich erklärt: Der Gastank im Garten

Vorschriften und Regeln beachten

Hier hilft wieder der Blick auf die Eigenschaften von Flüssiggas. Flüssiggas ist entzündlich. So erklären sich der nötige Mindestabstand zu entzündlichen Quellen in der Nähe. Unabdingbar ist daher auch, dass Schutzzonen - sogenannte Ex-Zonen – um den Tank definiert werden. Zone 1 beschreibt bei einem unterirdischen Tank den Domschacht innen. Im Vergleich bei einem oberirdischen Tank den Bereich einen Meter um den Domdeckel. Zone 2 liegt bei unterirdischen Tanks 3 Meter um den äußeren Rand des Deckels. Im Vergleich bei einem oberirdischen Tank 3 Meter Radius um die Mitte des Domdeckels. 

Gut zu wissen: Einen Flüssiggastank oberirdisch oder unterirdisch aufzustellen unterliegt in Deutschland bundeslandspezifischen Regeln. Alles was Sie zu den Vorschriften zur Aufstellung eines Flüssiggastanks in Ihrem Bundesland wissen müssen, finden Sie hier im Überblick.

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Die Grube ausheben

Ist der Standort festgelegt, muss Erde bewegt werden und zwar je nach Größe vom Gastank unterschiedlich viel. Ein Gastank kommt regulär in drei Größen: 2.700 Liter, 4.850 Liter, 6.400 Liter. Dementsprechend werden die Länge, Breite und Tiefer der Grube sowie die benötigte Sandmenge berechnet. Die Grube muss etwas größer sein als der Tanks selbst, damit der Tank am Ende von allen Seiten mit mindestens 20 Zentimeter Sandschicht umgeben ist. Auch muss sie bei allen Größen mindestens 1,95 Meter tief sein und ein Gefälle von max. 2 % zum Befüllschacht hin aufweisen. 

Gut zu wissen: Der Einlassort in die Grube muss unmittelbar für einen Lkw samt aufgesetztem Kran zugänglich sein. Geschultes Fachpersonal findet auch bei schwerzugänglichen Stellen oder für am Hang liegende Fläche eine Lösung für den Standort des Gastanks. 

Tank einlassen und einbetten

Im Zuge der Aushebung der Grube, wird auch Platz für den Schacht für Rohrleitungen zur Heizungsanlage ausgehoben. Bevor der Gastank eingelassen wird, kommt eine mind. 20 Zentimeter dicke Sandschicht in das Loch. So kann der Behälter nicht verrutschen. Jetzt kommt der Kran zum Einsatz und hebt den Gastank vom Lkw. Die Beschichtung des Tanks wird vor dem Einlassen mit dem ISO-Test kontrolliert. Erst nach bestandenem Test wird der Gastank in die Grube eingelassen. Die Kranösen werden mit Epoxidharz vor Korrosion geschützt. Steht der Tank in der Grube wird drum herum eine mind. 20 Zentimeter dicke Sandschicht eingelassen. 

Gut zu wissen: Der ISO-Test, also Isolationstest wird mit einem Hochspannungsprüfgerät durchgeführt. Dieser prüft, ob die Isolierung um den Gastank in Ordnung ist oder beim Transport beschädigt wurde. Warum ist das wichtig?  Ein Schaden an der Isolation oder den Transportösen kann zu Tankundichtigkeiten führen und diese würden sonst erst wieder bei der inneren Prüfung, zehn Jahre später, auffallen. 

Grube schließen und Abnahme

Sitzt der Tank im Sandbett wird im Domschacht der Druckregler an das Gasentnahmeventil angeschlossen. Diese besteht meist aus PE- oder Kunststoffrohren und verbindet den Gastank mit der Versorgungsanlage im Haus. Das Trassenband wird über die Versorgungsleitung gelegt und verweist damit auf die darunter verlaufende Gasleitung. Zum Schließen der Grube wird über die Sandschicht eine mind. 50 Zentimeter dicke Erdschicht gefüllt. Die Erdbedeckung kann zum Begrünen genutzt werden. Zum Schluss wird die Anlage von einem Fachmann des Flüssiggasanbieters oder Monteur abgenommen. Der Kunde erhält eine Einweisung in die fachgerechte und sichere Bedienung der Anlage. Die Prüfbescheinigung und Dokumentation wird mit einer Unterschrift quittiert. 

Gut zu wissen: Wird der Gastank regelmäßig geprüft und ordnungsgemäß gewartet hält ein Gastank sehr lange. Prüfstellen schätzen eine Lebensdauer von bis zu 40 Jahren, aber praktisch schaffen die Behälter oft 50 oder 60 Jahre. Ausgetauscht werden muss ein Gastank aber in jedem Fall bei einem mangelhaften Urteil eines Prüfers. 

Unterirdische Flüssiggastank Größen

Gastank für Flüssiggas mit 1.2 t Fassungsvermögen für Zweipersonen-Haushalt.

2.700 l, unterirdisch

Gastank für Flüssiggas mit 1.2 t Fassungsvermögen für vier bis fünf Personen-Haushalt.

4.850 l, unterirdisch

Gastank mit 2.9 t Fassungsvermögen für Haushalte ab fünf Personen.

6.400 l, unterirdisch

Entscheidungshilfe für einen unterirdischen Gastank

Ein erdgedeckter Flüssiggastank hat drei wesentliche Vorteile: 

  • Der Gastank verschwindet in der Erde und ist optisch keine Barriere. 
  • Der Gastank unter Erde ist platzsparend auf kleineren Grundstücken und kann mit Pflanzen oder Blumen ansprechend begrünt werden.
  • Das Erdreich bietet dem Gastank guten Schutz gehen äußere Einwirkungen und machen den Tank viele Jahrzehnte nutzbar.
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