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Autogas ist Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische), also ein Kohlenwasserstoff, der sich unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens einnimmt. Flüssiggas bzw. Autogas kann ohne großen technischen Aufwand und somit kostengünstig verflüssigt werden. Es zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus. Gleichzeitig verbrennt es schadstoffarm und lässt sich gut lagern. Eine der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Flüssiggas ist der Antrieb von Motoren.

Ja und nein. Autogasmotoren arbeiten genauso wie alle gängigen Ottomotoren. Es wird „nur“ anstelle eines Benzin-Luft-Gemisches ein Flüssiggas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. In den neusten technischen Ausführungen wird flüssiges „Autogas“ direkt über die Injektoren in die Zylinder eingespritzt, ohne vorher mit der Luft vermischt zu werden (Direkteinspritzermotoren). Außerdem fahren Autogasfahrzeuge wesentlich umweltschonender. Zudem zahlen Sie beim Tanken von Autogas anstelle von Benzin erheblich weniger als bisher.

Ja, das führt auch immer wieder zu Verwechslungen. Grundsätzlich gibt es Gasfahrzeuge, die mit Flüssiggas betrieben werden, und Fahrzeuge, deren Antriebsenergie Erdgas ist. Doch nur Flüssiggas als Kraftstoff ist Autogas!

Flüssiggas (Autogas/LPG) wird vorwiegend bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen und als Begleitgas bzw. Bestandteil von nassem Erdgas. Autogas wird bei einem Druck von nur ca. 6 bis 8 bar in einem Autogastank flüssig gespeichert. Der Prüfdruck – maximale Lastgrenze der Tanks – beträgt dagegen mindestens 30 bar. Autogas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck selbstständig. Es muss daher nicht aufwändig verflüssigt werden.

Erdgas (CNG) wird auf einen Druck von 200 bis 250 bar verdichtet und über spezielle Fülleinrichtungen in den Tank gepresst. Anders als Autogas wird dieses nicht flüssig gelagert, sondern verbleibt im gasförmigen Zustand. Dieser hohe Druck ist notwendig, damit genügend Energie in Form von gasförmigem Erdgas im Tank vorhanden ist. Der Prüfdruck des Tanks muss daher mindestens 600 bar betragen.

Biogas entsteht unter Ausschluss von Luft durch Vergärung von z. B. Gülle und organischen Abfällen. Theoretisch könnten Gasfahrzeuge auch mit Biogas fahren. Allerdings müsste dazu dessen Qualität stark aufbereitet werden. Ein Breiteneinsatz zeichnet sich derzeit nicht ab. Biogas ist nichts anderes als organisch erzeugtes Erdgas. Zur Benutzung in Fahrzeugen sind demnach die gleichen apparativen Aufwendungen notwendig.

Ganz eindeutig Flüssiggas. Es wird schon seit Jahrzehnten als Autogas bezeichnet und eingesetzt. Autogas ist daher auch weltweit der verbreiteteste alternative Kraftstoff. In Europa und Eurasien gibt es ca. 10,6 Millionen Autogasfahrzeuge. Weltweit sind es bereits über 17,5 Millionen (Stand: 2010, Quelle: Statistical Review of Global LP Gas 2011). Hinzu kommt der Einsatz in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs.

Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich Autogasfahrzeuge in zwei Gruppen einteilen: monovalente Fahrzeuge, die ausschließlich mit Flüssiggas fahren, dies sind vor allem Busse und LKWs und bivalente Fahrzeuge, die neben dem Gastank über einen Benzintank/Dieseltank verfügen und somit beide Kraftstoffarten nutzen können.

Dank der geringeren Kraftstoffkosten sparen Sie bei jeder Fahrt. Für einen Liter Autogas zahlen Sie derzeit ca. die Hälfte des Benzinpreises. So liegt der Bundesdurchschnitt für Autogas bei 0,814 Euro (Stand: 24.09.12, Quelle: www.gas-tankstellen.de), für Benzin bei 1,65 Euro (Stand: 24.09.12, Monat August, Quelle: ADAC) pro Liter. Dieser günstige Preis ergibt sich aus dem Energiesteuergesetz, das für Autogas eine steuerliche Vergünstigung vorsieht. Der Preisabstand zum Benzin wird auch weiterhin Bestand haben, da der verminderte Steuersatz bis zum 31.12.2018 gilt. Zudem liefern Fahrzeuge mit Autogasantrieb einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, z. B. durch deutlich reduzierte Treibhausgasemissionen (CO2). Ökologisch vorbildlich verhalten sich Autogasantriebe gerade auch bei den Feinstaubemissionen.

Vom Grundsatz her bieten Ottomotoren sehr geeignete Rahmenbedingungen für die einfache Umstellung auf einen Autogasbetrieb. Gleichwohl ist für jeden Fahrzeug-Motortyp zu prüfen, ob die notwendigen Voraussetzungen vorliegen. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Anlagenhersteller/Umrüster, diese Unternehmen müssen die Möglichkeit einer Umrüstung prüfen.

Nur zugelassene Fachbetriebe dürfen die Ausrüstung übernehmen. Der Einbau einer Autogasanlage muss von TÜV oder DEKRA überprüft und begutachtet werden. Der Autogasantrieb wird danach in die Kfz-Papiere (Kfz-Brief und Kfz-Schein!) eingetragen. Zusammen mit anderen Fachverbänden hat der Deutsche Verband Flüssiggas DVFG e. V. einheitliche Standards der Ausrüstbetriebe festgelegt.

Nein, Ottomotoren sind relativ einfach auf Autogas umzustellen. Die Ausrüstung erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Motor. Komfort und Leistung des Fahrzeugs bleiben uneingeschränkt.

Die Nachrüstkosten auf Autogas betragen je nach Fahrzeugtyp zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

In der Regel erfolgt die Wartung der Gasanlage zu den normalen Wartungsintervallen, wie sie der Fahrzeughersteller vorgegeben hat.  Beim TÜV werden Autogasfahrzeuge wie jeder konventionelle PKW behandelt. Die Inspektion ist nicht aufwändiger, es erfolgt lediglich eine zusätzliche Prüfung der Autogasanlage und des Tanks.

Neben den Umrüstlösungen bieten immer mehr Kfz-Hersteller Autogasfahrzeuge ab Werk bzw. Neuwagenangebote mit Ausrüstkooperationspartnern an. Einige dieser Hersteller haben mit Autogasmodellen bereits langjährige Erfahrungen in anderen Ländern. In Deutschland gibt es beispielsweise Neuwagen von Chevrolet, Citroen, Fiat, Ford, Kia, Lada, Mazda, Opel, Subaru, Volkswagen und anderen.

OEM = original equipment manufacturer darunter versteht man Autogasfahrzeuge, die eine europäische Typzulassung erhalten, womit die Fahrzeuge in jedem Mitgliedsstaat der EU ohne weitere Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden können. Der große Vorteil besteht in der Garantie ab Werk.

Wichtiger Hinweis: Diese Fahrzeuge können somit in jedem Staat der EU ohne weitere Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden. Mit der europäischen Typzulassung sind die Fahrzeughersteller angehalten, auch in Deutschland Interessenten die Möglichkeit zu eröffnen, ein solches OEM-Fahrzeug zu bestellen (z. B. über Sonderbestellcodes bei den Händlern), unabhängig davon, ob das Autogasfahrzeug offiziell in den Verkaufsprospekten angeboten wird.

Nicht unbedingt, denn die Tanks können innerhalb des Fahrzeugs, z. B. in der Reserveradmulde im Kofferraum, oder als Unterflurtanks montiert werden. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8 bar in flüssiger Form im Autogastank gespeichert (zum Vergleich: Erdgas bis 250 bar). Diese Volumenminimierung auf 1/260 erfordert nur einen leichten Zusatztank von 5 kg Gewicht. So lassen sich schon mit relativ kleinen Autogastanks große Reichweiten erzielen.

Mit den gängigen Tankgrößen lassen sich je nach Fahrweise und Fahrzeugtyp problemlos 500 Km mit einer Tankfüllung zurücklegen. Bei bivalenten Autogasfahrzeugen (Autogas und Benzin) verdoppelt sich die Reichweite also auf bis zu 1.000 Km.

Nein! Das Tanken von Autogas ist durch die Ausrüstung der Fahrzeuge ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Betankungszeiten sind sehr kurz und vergleichbar mit denen konventioneller Kraftstoffe. Beim Betanken wird die Zapfpistole mit dem Füllstutzen am Fahrzeug fest verschraubt. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes System. Die Zapfsäulen für Autogas sind eindeutig gekennzeichnet. Zudem unterscheiden sich die Einfüllventile deutlich von denen anderer Kraftstoffe. Dadurch wird eine Verwechslung beim Betanken ausgeschlossen.

Wie Benzin wird Autogas in Tanks gefüllt. Als Kraftstofftanks werden spezielle Autogastanks – im Allgemeinen Stahlbehälter – verwendet, die mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet sind.

Aber nein! Autogas ist flüssig, daher wird es – im Gegensatz zu Erdgas-Kraftstoff, ganz wie Sie es gewohnt sind in Litern angezeigt.

Das öffentlich zugängliche Autogas-Tankstellen-Netz in Deutschland wurde durch das Engagement der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft in den letzten Jahren zügig ausgebaut. Mittlerweile gibt es deutschlandweit über 6.600 Autogas-Tankstellen. Inklusive der Tankstellen in den Nachbarländern sind es über 20.000 Autogas-Tankstellen (Quelle: European LPG Sector Overview 2011). Eine flächendeckende Versorgung ist somit gewährleistet! Parallel hierzu befinden sich bereits ca. 1.600 gewerblich genutzte Flüssiggastankstellen in Betrieben (Quelle: DVFG 2012), die für die Betankung von firmeneigenen Flottenfahrzeugen mit Autogas genutzt werden können.

Ganz einfach, wir haben eine Suchmaschine mit allen öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen in Deutschland eingerichtet; übersichtlich nach Bundesländern geordnet, mit Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung. Es gibt die Möglichkeit, die Angaben zu den Tankstellen herunterzuladen, um sie dann auszudrucken. Sie können die Gesamtliste abrufen oder auch nur den Download für ein bestimmtes Bundesland anklicken. Damit Sie nicht zu lange suchen müssen, gibt es eine eigene Rubrik, in der die neu hinzugekommenen Autogas-Tankstellen aufgelistet sind. www.autogastanken.de

Autogas-PKW verbrauchen ca. 20 % mehr Kraftstoff als Benzin-PKW. Da der Preis von Autogas aber sehr viel niedriger ist, fällt dies kaum ins Gewicht.

Nein, sie behandeln Autogasfahrzeuge wie jedes andere Auto auch. Einige bieten sogar günstigere Ökotarife an. So gibt es bei vielen Versicherungen zwischen 7 % und 25 % Öko-Rabatt, wenn die Fahrzeuge bestimmte Voraussetzungen erfüllen (z. B. der Wert des CO2-Ausstoßes). Fragen Sie danach!

Ja! Autogas ist genauso sicher wie Benzin oder Diesel. Die Bauteile der Autogasanlage sind besonders geprüft und nach ECE-Vorschriften typgenehmigt. Der Einbau der Anlage erfolgt nach den Regeln der StVO und wird von TÜV/DEKRA begutachtet. Jeder installierte Autogastank durchläuft eine umfangreiche Sicherheitsprüfung, die mit einer Prüfbescheinigung bestätigt wird. Der druckfeste Behälter besteht aus etwa 3,5 mm starkem Stahl. Crashtests, z. B. durch den ADAC im Dezember 2007 durchgeführt, belegen, dass die Tanks auch den härtesten mechanischen und technischen Belastungen standhalten.

Nein, das Abstellen von Kraftfahrzeugen, die mit Autogas betrieben werden, ist deutschlandweit auch in Tiefgaragen zugelassen. Diese Regelung trägt dem Sicherheitsstandard der Autogastechnik Rechnung und wurde zwischenzeitlich in allen Bundesländern in Landesrecht umgesetzt. Leider wird das Thema immer wieder aus Unkenntnis der Sachlage missverständlich interpretiert, so dass sich an einer Vielzahl öffentlicher Garagen noch die alten Verbotsschilder befinden, die das Abstellen „druckgasbetriebener Fahrzeuge“ verbieten. Diese Verbotsschilder entsprechen nicht mehr den aktuellen Regelungen.

Nein! Flüssiggas bzw. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher im Einsatz als beispielsweise Benzin. Dies ist auch der Grund, warum Autogas-Tankstellen in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden dürfen.

Ja! Autogasfahrzeuge können schon heute einen effektiven Beitrag leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren, ohne jedoch Umweltschutz in einen Verzicht auf Mobilität münden zu lassen. Auch die Klimabilanz fällt deutlich positiver aus: Fahrzeuge im Autogasbetrieb emittieren gegenüber Benzinfahrzeugen zwischen 9 und 18 % weniger CO2. Der Umweltvorteil liegt aber auch in der Verringerung des NOX-Ausstoßes und der Senkung der emittierten Rußpartikelzahl.

Ja! Mit Autogas sichern Sie sich Ihre Mobilität auch für die Zukunft zu fairen Preisen. Mit Autogas entscheiden Sie sich für einen zukunfts- und versorgungssicheren Kraftstoff. Mit Autogas schonen Sie die Umwelt und helfen, die Luft in den Städten schadstofffreier zu machen.

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