Altbausanierung Dämmen

Wichtige Tipps zum Dämmen.

  • Eine Gebäudesanierung schont die Umwelt, langfristig Ihren Geldbeutel und ist wertsteigernd

  • Lassen Sie sich vorher beraten, es gibt viele Vorschriften zu beachten

  • Sowohl die Komplettsanierung als auch Einzelmaßnahmen werden gefördert

Wissenswertes zum Thema Sanieren.

Das Thema Dämmen ist für Immobilienbesitzer ein sehr wichtiges und auch sehr umfangreiches Thema. Bevor wir einzelne Bereiche wie Fenster, Fassade, Dach und Heizung detailliert beleuchten, informieren wir Sie hier über Allgemeines und Wissenswertes rund um das Thema Dämmen und Sanieren. Dazu gehören unter anderem Vorschriften, die Sie in jedem Fall beachten müssen, mögliche Förderungen, die Sie in Anspruch nehmen können und nützliche Tipps, die beim Planen und Durchführen hilfreich sind. 

Gute Argumente für die Dämmung.

Ein Großteil des Energieverbrauchs fällt in Deutschland auf die Wärmeenergie. Wer zum Klimaschutz beitragen möchte, außerdem Wert auf Wohnkomfort legt und langfristig auch noch Geld sparen will, der sollte sich mit dem Thema Dämmung auseinandersetzen. Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • weniger Energieverbrauch im Winter
  • Schonung der Umwelt
  • mehr Wärmeschutz im Sommer
  • Wertsteigerung Ihrer Immobilie
  • höherer Wohnkomfort
  • Schutz vor Feuchtigkeit und Schimmelbildung
  • Schallschutz
  • langfristige Kostenersparnis

 

 

Vorschriften der EnEV.

Wer sein Haus sanieren möchte, der muss die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV) beachten und die Gesetze zur Wärmedämmung einhalten. 

Alle Immobilien, die nach dem 1. Februar 2002 erworben wurden, müssen die Anforderungen der EnEV erfüllen. Innerhalb von zwei Jahren ist der Eigentümer verpflichtet, folgende Maßnahmen durchzuführen:

  • Dämmung der obersten Geschoßdecke, wenn der Raum darüber begehbar ist
  • Dämmung von offen liegenden Heizungsrohren in unbeheizten Kellerräumen
  • Austausch von Öl- und Gaskesseln, die vor 1978 aufgestellt wurden

 

Wenn Sie vor dem 1. Februar 2002 in Ihr Einfamilienhaus gezogen sind, sind Sie zu diesen Maßnahmen nicht verpflichtet. Wenn Sie dennoch sanieren möchten, müssen Sie sich allerdings an bestimmte Vorgaben halten, sobald mehr als 10 Prozent eines bestimmten Bauteils verändert werden. Unser Tipp ist es, sich hier von einem Experten beraten zu lassen und die Arbeiten immer von einem Fachmann ausführen zu lassen. Bei Nichteinhaltung oder unsachgemäß durchgeführten Maßnahmen, können empfindliche Geldstrafen drohen. 

Was Sie beachten sollten.

EnEV 2014

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Förderung.

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Die richtige Reihenfolge

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Beratung und Planung

Nützliche Tipps.

Wenn Sie folgende Tipps beherzigen, dämmen Sie kostengünstig und effizient.

Beraten lassen

Experten empfehlen Ihnen die für Sie perfekte Reihenfolge der Dämmmaßnahmen und die Dämmstoffe, die zu Ihrem Haus passen. 

Vorschriften einhalten

Die EnEV 2014 gibt für jedes Bauteil einen verbindlichen U-Wert an, den es nach der Sanierung höchstens erreichen darf. Danach richtet sich beispielsweise die Dicke der Dämmstoffe. Informieren Sie sich frühzeitig, denn Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!

Auf Qualität achten

Unsachgemäße oder schlampige Ausführungen machen Dämmmaßnahmen schnell ineffizient. Jedes angrenzende Bauteil muss bei der Dämmung berücksichtigt werden. Andernfalls entstehen Wärmebrücken und Schimmelbildung.

Schäden vorher beseitigen

Zu Dämmende Bauteile unbedingt auf Schäden prüfen und diese vorher beheben, sonst wird es hinterher teuer.

Lüftungsverhalten anpassen

Nach dem Dämmen ist der Luftaustausch in Ihren Räumen nicht mehr wie vorher. Informieren Sie sich und passen Sie ihr Lüftungsverhalten an. Tägliches, mehrmaliges Stoßlüften ist empfehlenswert.

 
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