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Der Gastank im Garten – Vorschriften, Kosten & Verschönerung des Tanks

Inhaltsverzeichnis

  1. Der Gastank im Garten - oberirdisch oder unterirdisch?
  2. Wichtige Vorschriften für die Aufstellung eines Gastanks im Garten
    1. Vorschriften für oberirdische Flüssiggastanks
    2. Vorschriften für unterirdische Flüssiggastanks
  3. Die Wahl des richtigen Flüssiggastanks
  4. Explosionsschutzzonen (Ex-Zonen) von Flüssiggastanks
  5. Der richtige Abstand
  6. Wasserschutz-, Hochwasser- und Überschwemmungsgebiete
  7. Thema Brandlasten
  8. Ist ein Gastank im Garten gefährlich?
    1. Beispiel für eine Prüfplakette (Äußere Prüfung; DFVG 2019)
  9. Sachkundige und zu einer Prüfung befähigte Personen
  10. Den Gastank verkleiden, verstecken oder lackieren – Das ist erlaubt:
    1. Den Gastank im Garten verkleiden
    2. Den Gastank im Garten verstecken
    3. Den Gastank im Garten lackieren
    4. Den Gastank verschönern – Maßnahmen mit Wirkung
  11. Wie Sie Ihren Gastank vor Unbefugten und mechanischen Beschädigungen schützen
  12. Was kostet ein Gastank im Garten?

­­­Der Gastank im Garten - oberirdisch oder unterirdisch?

Wird eine Versorgung mit Flüssiggas in Betracht gezogen, so beinhaltet diese immer die Anschaffung eines Gastanks. Dieser Gastank kann entweder gekauft oder gemietet werden. Die Aufstellung im Garten erfolgt in der Regel oberirdisch, halboberirdisch- oder unterirdisch. Welche Variante in Frage kommt hängt entweder von der persönlichen Präferenz oder von vorgeschriebenen Gegebenheiten ab.

In folgendem Blogartikel wird erläutert, was bei der Aufstellung zu beachten ist und wie Sie Ihren Gastank ideal in Szene setzen oder ihn verstecken können.

Wichtige Vorschriften für die Aufstellung eines Gastanks im Garten

Vor und während der Aufstellung sowie während der Nutzung des Gastanks müssen einigen Vorschriften und Regeln Folge geleistet werden, um eine reibungslose Nutzung zu gewährleisten. Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Vorschriften aufgeführt.

Flüssiggastanks bis 2,9 t Nennfüllgewicht benötigen keine Baugenehmigung. Die Aufstellung erfolgt bundesweit nach TRF 2012.

Bei der Aufstellung Ihres Flüssiggastanks im Garten sind einige Aspekte zu beachten. Prinzipiell dürfen Sie Ihren Gastank überall dort aufstellen, wo keine Durchgänge, Treppenräume, Flucht- und Rettungswege (Notausgänge), Treppen von Freianlagen oder Durchfahrten vorhanden sind. Außerdem muss für die Instandhaltung, die Befüllung und die Reinigung genügend Abstand zu Gebäuden (0,5 – 1,0 Meter) eingehalten werden.

Es existieren grundsätzliche Aufstellungsvorschriften – die TRF (Technische Regeln Flüssiggas). Die TRF 2012 ist das aktuellste Regelwerk, das vom Deutschen Verband für Flüssiggas sowie weiteren Unternehmens- und Behördenvertretern erarbeitet wurde. Diese Bestimmungen regeln alle Angelegenheiten (Planung, Errichtung, Instandhaltung, Änderung und Prüfung) für den Betrieb aus der Gasphase ortsfester Flüssiggaslagerbehälter auf Grundstücken oder ortsbeweglicher Druckgasbehälter sowie für Verbrauchsanlagen in Gebäuden.

Hier erfahren Sie mehr über die Vorschriften für Aufstellung & Einbau eines Flüssiggastanks.

Vorschriften für oberirdische Flüssiggastanks

Ein oberirdischer Flüssiggastank muss einen Mindestabstand von einem Meter zum eigenen Haus und 50 Zentimetern zum Nachbargrundstück einhalten und darf keine Durchfahrten oder Durchgänge, Notausgänge oder Treppenaufgänge versperren.

Vorschriften für unterirdische Flüssiggastanks

Die Grube für einen unterirdischen Flüssiggastank darf nach Vorschrift maximal 2% Gefälle zum Befüllschacht ausweisen. Damit der unterirdische Flüssiggastank nicht beschädigt wird, muss der Gastank von einer 20cm dicken Sandschicht und einer 50cm dicken Erdschicht umgeben werden.

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Die Wahl des richtigen Flüssiggastanks

Den Flüssiggastank gibt es in verschiedenen Ausführungen. Sie haben die Möglichkeit, den Behälter unter- oder oberirdisch sowie halboberirdisch aufzustellen. Bei der Wahl eines oberirdischen Tankes ist in Betracht zu ziehen, dass genügend Platz vorhanden sein muss, um den Tank gemäß aller Vorschriften aufstellen zu können. Allerdings bietet der oberirdische Tank eine optimale Lösung, wenn genügend Platz vorhanden ist und Erdarbeiten nicht gewünscht oder verboten sind. Generell ist ein oberirdischer Tank und die notwendigen bauseitigen Arbeiten deutlich günstiger als ein unterirdischer Tank. Dieser Vorteil verstärkt sich noch bei einem hohen Grundwasserspiegel, da hier der unterirdische Tank noch mit einer Auftriebssicherrung versehen werden muss. Bei der unterirdischen Variante erweist sich vor allem die geringe Sichtbarkeit und der Schutz gegen thermische Einflüsse als besonderer Vorteil.

Damit Ihnen die Einschätzung der Maße und die Auswahl des Tankes leichter fällt, erhalten Sie nachfolgend einen Überblick über die verschiedenen Modelle sowie die konkreten Behältergrößen und Ausführungen:

unterirdischer flüssiggastank
Nennfüllgewicht (Typ)Rauminhalt ca. Ltr.Füllmenge ca. Ltr.Leergewicht ca. kgLänge ca. mmDurchmesser ca. mmHöhe inkl. Domdeckel ca. mmAbstand ca. mm
1,2 t27002340780250012501800950
2,1 t485041201150430012501800950
2,9 t640054401500550012501800950
oberirdischer Flüssiggastank
Nennfüllgewicht (Typ)Rauminhalt ca. Ltr.Füllmenge ca. Ltr.Leergewicht ca. kgLänge ca. mmDurchmesser ca. mmHöhe inkl. Domdeckel ca. mmAbstand ca. mm
1,2 t27002340670250012501600810
2,1 t485041201020430012501600810
2,9 t6400544011705500125016002750

Jeder der drei Behälter bedient sich zudem unterschiedlicher DIN Normen und unterscheidet sich in der Ausführung. Der nachfolgenden Tabelle können Sie die Merkmale der einzelnen Ausführungen entnehmen:

OberirdischHalboberirdischUnterirdisch
DIN EN NormDIN EN 12542DIN EN 12542DIN EN 14075
IsolierungVorschriftsmäßige Schutzisolierung außenVorschriftsmäßige Schutzisolierung (Korrosionsschutz) außen
AnstrichVorschriftsmäßiger wärmereflektierender SchutzanstrichIm sichtbaren Bereich wärmereflektierender Schutzanstrich
ArmaturenausstattungSicherheits-, Befüll- und Kontrollarmaturen, Gasentnahmearmatur (POL-Anschluss) mit Überfüllsicherung, Inhaltsanzeiger. Armaturen durch verschließbare Abdeckhaube geschützt.Sicherheits-, Befüll- und Kontrollarmaturen, Gasentnahmearmatur (POL-Anschluss) mit Überfüllsicherung, Inhaltsanzeiger. Armaturen durch verschließbare Abdeckhaube geschütztSicherheits-, Befüll- und Kontrollarmaturen, Gasentnahmearmatur (POL-Anschluss) mit Überfüllsicherung, Inhaltsanzeiger. Mit verschließbaren Domschacht
PrüfungBehälter werksseitig geprüftBehälter werksseitig geprüftBehälter werksseitig geprüft

Jeder Flüssiggasbehälter muss als überwachungsbedürftige Anlage erkannt werden. Daher ist auf jeden Flüssiggasbehälter von außen gut zu sehen ein Sicherheitskennzeichen anzubringen. Bei unterirdischen Tanks auf dem Domschacht und bei Tanks in Räumen von außen an der Tür.

sicherheitskennzeichen_fluessiggas

Zusätzlich wird auf dem Behälter eine Betriebsanweisung zur Erfüllung der Anfoderungen an einen Alarm-und Gefahrenabwehrplan und ein Explosionsschutzdokument angebracht. Sie enthält weiterhin die wichtigsten Anforderungen an den Betrieb eines Flüssiggasbehälters.

Explosionsschutzzonen (Ex-Zonen) von Flüssiggastanks

Wenn Sie planen, einen ortsfesten Flüssiggas-Behälter aufzustellen, müssen Sie folgende Maßnahmen beachten. Aufgrund betriebsbedingter Austrittsstellen während der Befüllung werden explosionsgefährdete Zonen definiert, in denen sich während der Befüllung keine Zündquellen befinden dürfen. Auch wenn sich dies erst einmal besorgniserregend anhört, dienen diese Zonen lediglich als Vorsichtsmaßnahme. Bei Einhaltung der aufgeführten Abstände, besteht kein Grund zur Sorge. Folgende Zonen gibt es:

  • Ex-Zone 1: Für oberirdische und halboberirdische Behälter nur zutreffend, wenn der Behälter mehr als 12 mal im Jahr befüllt werden, Radius von 1 m kugelförmig um die Armaturengruppe. In diesem Bereichen dürfen sich zu keiner Zeit Zündquellen befinden. Liegt Ihr Gastank unterirdisch, so gilt die Zone 1  ständig nur innerhalb des Domschachts.
  • Ex-Zone 2:. Bei dem oberirdisch und halboberirdisch aufgestellten Flüssiggasbehälter liegt der Radius bei drei Metern um die Mitte der Armaturengruppe. Bei einem unterirdischen Tank beträgt der Radius ebenfalls drei Meter, allerdings nicht von der Mitte des Domschachtes aus gemessen, sondern von dessen äußerem Rand und nur bei geöffnetem Domschachtdeckel.
  • Erstreckt sich die Ex Zone 2 auf das Nachbargrundstück oder öffentliche Flächen muss diese auch während der Befüllung frei von Zündquellen (z. B. Grill, Rasenmäher etc. ) gehalten werden.

Der richtige Abstand

Ein oberirdischer Tank sollte immer mindestens einen Abstand von einem Meter zu Ihrem Haus besitzen. Weiterhin dürfen sich in der Projektionsfläche eines halboberirdischen oder oberirdischen Gastank  keine Fenster oder andere Öffnungen befinden oder der Tank ist in einem Abstand von mindestens drei Meter entfernt aufzustellen (siehe nachfolgende Bilder).

abstand_fluessiggastank

Ein erdreicheingebetteter oder halboberirdischer Tank muss einen Abstand von 80 cm zum Gebäudefundament besitzen.

abstand_fluessiggastank

Eine andere Option wäre der Einbau zusätzlicher Maßnahmen (Schutzwand etc.). Achten Sie auch auf den nötigen Abstand zum Nachbargrundstück: Dieser sollte ebenfalls mindestens einen halben Meter betragen – hier gilt jedoch je mehr, desto besser, um mögliche Konflikte zu vermeiden. Mit fünf Metern ist man auch ohne bauliche Maßnahmen auf der sicheren Seite (z.B. bei Brandlast Gartenhaus etc.)

Befindet sich der Behälter in der Nähe von offenen Kanälen, gegen Gaseintritt ungeschützten Kanaleinläufen, offenen Schächten, Öffnungen zu tieferliegenden Räumen so muss zu diesen ein Mindestabstand von 3 Metern gewährleistet sein. Dieser Abstand kann jedoch durch bauliche Maßnahmen z.B. eine Wand verringert werden. Im Bereich von 3 bis 5 Metern sind während der Befüllung weitere Schutzmaßnahmen erforderlich, z. B. Abdeckung von Kanaleinläufen, ggf. auch bauliche Maßnahmen

Dadurch, dass Flüssiggas beim Verdampfen seiner Umgebung Wärme entzieht, kann bei unterirdischen Flüssiggastanks das Einfrieren von Wasserleitungen besonders bei hohen Verbräuchen nicht ausgeschlossen werden. Laut TRF muss ein Mindestabstand von 0,8 Metern zu unterirdischen Kabeln und anderen Leitungen eingehalten werden.

Wasserschutz-, Hochwasser- und Überschwemmungsgebiete

Flüssiggas ist im Gegensatz zu Heizöl weder boden- noch wassergefährdend und kann somit auch ohne Bedenken in Naturschutzgebieten oder Hochwassergebieten eingesetzt werden. In Hochwasser- oder Überschwemmugsgebieten muss der Gastank jedoch mit einer Auftriebssicherung gegen Aufschwimmen abgesichert werden.

Bei der Austellung bzw. Einlagerung eines Flüssiggaslagerbehälters in einem ausgewiesenem Überschwemmungsgebiet ist bei der zuständigen Behörde eine Genehmigung einzuholen.

Weitere Informationen zu Vorschriften für die Aufstellung eines Gastanks finden Sie in unserem Artikel: "Vorschriften für Aufstellung & Einbau eines Flüssiggastanks".

Thema Brandlasten

Brennt es in der Nähe eines Flüssiggastanks, kann durch Strahlung, Konvektion oder direkte Flammberührung der Behälter unzulässig erhitzt werden. Bei überschreiten bestimmter Temperaturen öffnet das Sicherheitsventil um den Druck im Tank zu mindern.

Damit diese Risiken weitesgehend reduziert werden, fordert die TRF 2012 einen Schutz des Behälters vor Brandlasten.

Die beste Lösung ist ein unterirdischer Tank. Er ist mit 50 cm Erde bedeckt und der Domschachtdeckel besteht aus Stahlblech.

Bei oberirdischen und halboberirdischen Behältern erreicht man den Schutz durch:

  • außreichend Schutzabstand
  • Schutzwände aus nicht brennbaren Baustoffen
  • mittels Strahlungsschutzblech

Weitere Informationen zu Brandlasten entnehmen Sie bitte nachfolgendem Bild.

schutzmaßnahmen_fluessiggastank

Ist ein Gastank im Garten gefährlich?

Flüssiggas stellt keine Gefahr dar: Nicht ohne Grund nutzen 600.000 deutsche Haushalte Flüssiggas - als Heizenergie. Wenn alle Regeln und Vorschriften eingehalten werden, ist ein Gastank im Garten völlig ungefährlich. Wichtig ist es, dass Gastanks regelmäßig und fachgerecht geprüft werden. Alle zwei Jahre muss eine äußere Prüfung erfolgen und alle 10 Jahre ist eine innere Behälterprüfung verpflichtend.

Beispiel für eine Prüfplakette (Äußere Prüfung; DFVG 2019)

Eine Sichtkontrolle des Flüssiggaslagerbehälters findet bei jeder neuen Gaslieferung und Befüllung statt, um Ihnen ganzjährig Komfort und Sicherheit zu bieten und ggf. Mängel direkt beheben zu können. Hier erfahren Sie mehr zu den regelmäßigen Prüfungen von Flüssiggastanks.

Des Weiteren sind Flüssiggasanlagen ausschließlich von Fachunternehmen zu installieren und auch nur von diesen zu prüfen. Rheingas deckt hier das gesamte Leistungsspektrum, beginnend bei der Beratung, über die Montage, Wartung bis zur Prüfung ab. Gerne können Sie bei Fragen unverbindlich hier Kontakt zu uns aufnehmen.

Sachkundige und zu einer Prüfung befähigte Personen

Gemäß der technischen Regel für Flüssiggas müssen Flüssiggasanlagen regelmäßig auf die Betriebssicherheit geprüft werden. Dies darf aber nur durch eine zur Prüfung befähigte Person (z.B. 2 jährige äußere Prüfung) oder einen Sachverständigen einer zugelassenen Überwachungsstelle (z.B. 10 jährige Prüfung) erfolgen. Was der Unterschied zwischen einer sachkundigen Person und einer zur Prüfung befähigten Person und einem Prüfer der ZÜS ist, erfahren Sie hier:

Eine sachkundige Person und eine zur Prüfung befähigte Person unterscheiden sich grundsätzlich vor allem in Ihrem Wissensstand und in Ihren vorliegenden Berechtigungen.

Der TRF Sachkundige ist oft ein Mitarbeiter eines Flüssiggas-Versorgungsunternehmens. Auch eine verantwortliche Person eines Errichter Meisterfachbetriebes - oft Handwerksmeister auf dem Gebiet Installation und Heizungsbau mit TRF Regelkunde - hat die gleiche Kompetenz und ist dann dem TRF Sachkundigen gleichgestellte Person. Die sachkundige Person verfügt über Wissen im Bereich des Baus der Flüssiggasanlage. Dazu gehören vor allem Vorschriften, die sich auf den Bau der Rohrleitungen oder der Heizungsanlage an sich beziehen.

Zur Prüfung befähigte Personen verfügen über ein vielfach breiteres Wissensspektrum. Sie sind die Experten in folgenden Bereichen: Vorschriften zur Errichtung und Prüfung der Gastanks und für die in Flüssiggastanks verwendete Ausrüstung und Sicherheitseinrichtungen. Von ihnen wird eine Bewertung abgegeben, ob der Tank und die Rohrleitungen ohne Bedenken in Betrieb genommen werden dürfen. Die Berechtigung zur Prüfung kann durch Aus- und Fortbildungen an der deutschen Flüssiggas Akademie erlangt werden. Darunter gefasst sind auch regelmäßige Nachschulungen, die in Form eines Erfahrungsaustausches stattfinden.

Überwachungsbedürftige Anlagen werden nach Betriebssicherheitsverordnung von zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) geprüft. Die Befugnis erhalten sie von der Zentralstelle der Länder für Sicherheitstechnik (ZLS). Der geforderte ZÜS-Erfahrungsaustauschkreis (EK ZÜS) hat u.a. die Aufgabe, den fachlichen Erfahrungsaustausch zu gewährleisten und Erkenntnisse auszutauschen, soweit dies der Verhinderung von Schadensfällen dient. Die EK ZÜS-Geschäftsstelle wird vom VdTÜV geführt. Dies gilt auch für die Arbeitskreise des EK ZÜS. Der Prüfer der ZÜS hat die weitestgehende Sachkunde und die umfangreichsten Rechte.

Den Gastank verkleiden, verstecken oder lackieren – Das ist erlaubt

Den Gastank im Garten verkleiden

Möchten Sie Ihren Flüssiggastank verkleiden, so muss er für die Flüssiggasanlieferung, Instandhaltungsarbeiten/ Reparaturen oder aufgrund der regelmäßigen Prüfung des Sicherheitszustandes zu jeder Zeit für die Prüfer zugänglich sein -Zugänglichkeit: alle Seiten, mind. 0,5 Metern, bei Behälterseite mit Flansch mind. 1,0 Meter.

Die Umbauung ist aufgrund der erforderlichen Lüftung an max. 2 Seiten zulässig.

Wichtig ist es, dass Sie keine brennbaren Materialien wie beispielsweise Brennholz oder ähnliches zur Verkleidung verwenden. Eine Steinmauer, welche ausschließlich an zwei Seiten des Gastanks als Sichtschutz platziert wird, gilt als eine zulässige Verkleidung.

Den Gastank im Garten verstecken

Neben einer Mauer besteht ebenfalls die Möglichkeit, Bäume oder eine Hecke mit genügend Sicherheitsabstand zu pflanzen.

Den Gastank im Garten lackieren

Viele Nutzer möchten ihren Gastank anstreichen oder lackieren, allerdings ist von diesem Vorhaben dringend abzuraten. Wird der Tank nicht fachgerecht behandelt und lackiert, so ist es möglich, dass dieser unter dem neuen Anstrich rostet und gegebenenfalls irreparable Schäden entstehen. Der Flüssiggastank muss mit speziellen zugelassenen Farben entweder weiß (RAL 9010) oder hellgrün (RAL 6019) gestrichen werden, weil diese ausreichend Sonneneinstrahlung reflektieren, um eine Aufheizung des Tanks zu verhindern.

Wenden Sie sich in jedem Fall an einen Experten – das Rheingas-Team steht Ihnen stets mit einer professionellen Beratung zur Verfügung.

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vor 2001
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100-200 qm
ab 200 qm

Den Gastank verschönern – Maßnahmen mit Wirkung

Sie sind es leid, Ihren Gastank oder Gastankdeckel mitten im Garten stets im Blickfeld zu haben? Nachfolgend zeigen wir Ihnen Maßnahmen, wie Sie das ändern können:

Den oberirdischen Gastank verschönern

  1. Pflanzen Sie Ihren Lieblingsbaum oder Ihre Lieblingspflanze mit ausreichend Abstand vor Ihren Gastank.
  2. Verkleiden Sie Ihren Gastank, indem Sie einen Sichtschutz bauen. Beachten Sie dabei dringend die Zugänglichkeit des Gastanks und den Brandschutz.

Den unterirdischen Gastank verschönern

Bepflanzen Sie das Umfeld des Lagerbehälters, sodass der Domschachtdeckel unauffälliger wird. Hierbei ist eine fortlaufende Zugänglichkeit des Gastanks für Wartungsarbeiten und die Befüllung  weiterhin zu gewährleisten. Bei den Pflanzen in unmittelbarer Nähe des Gastanks darf es sich nur um sogenannte Flachwurzler handeln, um eine Beschädigung der Beschichtung des erdreicheingebetteten Behälter zu verhindern. Hierbei bietet sich etwa Gras oder Lavendel als ideale Bepflanzung an.

Wie Sie Ihren Gastank vor Unbefugten und mechanischen Beschädigungen schützen

Durch die abschließbare Armaturenhaube bzw. den Domdeckel ist im Allgemeinen Schutz vor unbefugten Personen gegeben. Sollte Ihr Gastank öffentlich zugänglich sein, können zusätzliche Maßnahmen (z. B. Umzäunung) erforderlich sein.

Bei oberirdischen und halboberirdischen Behältern stellt sich zusätzlich die Frage nach dem Schutz vor mechanischen Beschädigungen. Besteht die Möglichkeit des Anfahrens, so ist ein spezieller Anfahrschutz von Nöten. Vor herabfallenden Gegenständen können Sie Ihren Tank mithilfe einer zusätzlichen stabilen Armaturenhaube aus Metall, einer stabilen Metallkonstruktion oder ähnlichen Vorrichtungen bewahren.

Was kostet ein Gastank im Garten?

Beschäftigt man sich mit den Kosten eines Flüssiggastanks im Garten, so sind diese sehr individuell. Stellen Sie sich folgende Fragen zur Orientierung:

  • Möchte ich einen oberirdischen, halboberirdischen oder einen unterirdischen Gastank?
  • Möchte ich den Gastank kaufen oder lieber mieten?
  • In welcher Größe sollte mein Gastank im Garten sein?

Falls es ein unterirdischer Kauftank werden soll, so fallen neben den Anschaffungskosten zudem noch die Aufwände für die Erdarbeiten und das Einsanden  des Tanks (ggf. überfahrbare Ausführung) an.

Häufig gestellte Fragen

Sollte man den Flüssiggastank kaufen oder mieten?

Die Miete hat den Vorteil, dass man keinen Tank kaufen muss und somit eine deutlich geringere Kapitalbindung hat. Weiterhin kümmert sich der Anbieter des Miettanks in der Regel um die Prüfungen des Tanks. Bei einem Kauf ist man jedoch flexibler, zum Beispiel, wenn es darum geht, bei welchen Anbieter das Flüssiggas gekauft werden soll. Letztendlich hängt diese Entscheidung von den persönlichen Wünschen und Gegebenheiten des Interessenten ab.

Kann ein Flüssiggastank mit anderen Energieträgern kombiniert werden?

Ja, eine Flüssiggasheizung kann mit anderen (erneuerbaren) Energieträgern kombiniert werden. Ein Beispiel zum Heizen ist die Kombination aus Flüssiggas und einer Solarthermie-Anlage. Die Solarthermie-Anlage sorgt dann im Sommer bspw. für die Warmwasserbereitung und das Flüssiggas im Winter für die Beheizung des Wohnraumes.

Wird die Umrüstung auf Flüssiggas gefördert?

Ja, der Staat unterstützt Menschen die sich dazu entscheiden, ihre alte Heizung durch eine effizientere und umweltfreundlichere zu ersetzen. Hierzu können Fördergelder genutzt werden, die beispielsweise bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragt werden müssen.

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