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Die vielfältigen Heiztechnologien mit Flüssiggas

Inhaltsverzeichnis

  1. Gas-Brennwertheizung
  2. Gas-Brennwertheizung und Solarthermie
  3. Blockheizkraftwerk (BHKW)
  4. Gaswärmepumpe

Flüssiggasheizungen eignen sich hervorragend als Ersatz für Ölheizungen. Dies gilt besonders im ländlichen Raum ohne Erdgasanschluss. Flüssiggas hat im Vergleich zum Erdöl viele Vorteile: Es ist umweltverträglicher, stellt keine Gefährdung für Wasser und Boden dar und blockiert zusätzlich Ihren Keller nicht.

Wie letztendlich geheizt wird, liegt natürlich im Ermessen des Hausbesitzers. Bei einer Haussanierung stellt sich oft die Frage, ob die alte Heizungsanlage bestehen bleibt oder ob diese durch eine modernere Technologie ersetzt werden soll. Den Kosten der Anschaffung, stehen mittel- bis langfristig bedeutende Einsparungen der Energiekosten gegenüber – Gasheizungen sind in der Anschaffung die günstigsten Heizungen wodurch sich die Investition besonders schnell rechnet.

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Die Auswahl der möglichen Heiztechnologien ist vielversprechend: moderne Flüssiggasheizungen (Brennwertheizungen) ermöglichen beispielsweise die Integration erneuerbarer Energien, was das Heizen besonders effizient und zusätzlich umweltschonend gestaltet. Für anspruchsvollere Lösungen wird häufig Gebrauch von Gaswärmepumpen und Blockheizkraftwerken gemacht. Die neueste Weiterentwicklung sind Flüssiggasbrennstoffzellen die noch einen größeren Anteil an Strom produzieren. Der besondere Vorteil an diesen Technologien: Sie können auch dort genutzt werden, wo es keine Anschlüsse zum Erdgasnetz gibt. Sollten Sie eine Heizungserneuerung planen, so haben wir hier weiterführende Informationen für Sie zusammengestellt. Im folgenden Artikel stellen wir Ihnen die zuvor aufgeführten Heiztechnologien vor.

Gas-Brennwertheizung

Diese Heiztechnologie erfreut sich besonders hoher Beliebtheit. In den deutschen Haushalten wird eine Gas-Brennwertheizung vor allem in Ein- oder Zweifamilienhäusern eingebaut. Aber auch in Mehrfamilienhäusern, im Gewerbe oder in der Industrie ist auf diese Anlage Verlass. Durch eine stufenlose und leichtbedienbare Regelung der Heizleistung, ist es besonders einfach und bequem, den Wärmebedarf in einem Gebäude einzustellen und gleichzeitig Energie zu sparen.

Bei der Wahl einer Gas-Brennwertheizung können Sie sich an einer hohen Effizienz erfreuen, da nicht nur die Verbrennungswärme, sondern auch die Wärme der Abgase genutzt wird. Dadurch, dass die Abgase in der Anlage unter den Taupunkt von 55 °C abgekühlt werden, kann die enthaltene Energie in Form von Kondensationswärme freigesetzt werden. Im Vergleich zu anderen Heiztechnologien profitieren Sie dadurch von einem Wärmegewinn von bis zu neun Prozent, während der Energiebedarf um bis zu einem Drittel sinkt.

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Vorteile ergeben sich nicht nur durch die Brennwerttechnik an sich, sondern auch aus den Vorzügen des Energieträgers Flüssiggas. Bei der Verbrennung des Gases werden rund 15 Prozent weniger CO2 ausgestoßen als bei einer herkömmlichen Öl-Heizung. Auch Stickoxide, die bei Öl-Heizungen verursacht werden oder Kohlenmonoxide, die bei der Verbrennung von Pellets entstehen, liegen in den Abgasen der Flüssiggasverbrennung in geringeren Konzentrationen vor. Zusätzlich brauchen Sie sich keine Sorgen um Ihre Sicherheit machen: Alle verwendeten Bauteile und Materialien unterliegen strengen Kontrollen und werden zudem regelmäßig von Experten überprüft. Die Versorgung mit Flüssiggas ist in den kommenden Jahren zudem gesichert, da das Angebot wachsen wird.

Ein weiterer Vorteil, der jedoch eher als Nebeneffekt bezeichnet werden kann, ist der durch den Flüssiggastank entstehende Platz im Keller, in dem zuvor die alte Heiztechnologie installiert war. Die Brennwertheizung bezieht die Energie nämlich aus einem Flüssiggastank, der oberirdisch, unterirdisch oder auch halboberirdisch im Garten aufgestellt werden kann.

Gas-Brennwertheizung und Solarthermie

Noch mehr Effizienz und vor allem deutlich höhere Umweltschonung erreichen Sie durch die Ergänzung der Gas-Brennwertheizung mit der Solarthermie. Diese Technologie wird immer wichtiger, vor allem in Hinblick auf staatliche Förderungen: Sollte Sie bei der Installation Ihrer neuen Heizung bezuschusst werden wollen, so ist es verpflichtend, eine regenerative Wärmeerzeugung zu integrieren. Die Lösung: Eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach Ihres Wohnhauses. Dies ist nicht nur die am nächsten liegende Lösung, sondern häufig auch die Kostengünstigste.

Die besonders hohe Effizienz ist auf den Wärmespeicher zurückzuführen. Die Kollektoren auf dem Dach leiten die erzeugte Energie an den Wärmespeicher weiter, der dann den Bedarf ideal abstimmt und die Wärme an einer bestimmten Stelle, beispielsweise der Dusche, abgibt.

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In den Sommermonaten übernimmt vor allem die aus der Solaranlage gewonnene Energie den Großteil der Warmwasserbereitung. Im Winter und Herbst ist die Gas-Brennwertheizung eine verlässliche Ergänzung, um die Räume und das Wasser aufzuheizen. Durch diese Kombination ist es möglich, pro Jahr ungefähr 60 Prozent der Energie für den Warmwasserbedarf aus erneuerbaren Energien zu gewinnen. Aus diesem Umstand ergibt sich der Vorteil, dass die CO2-Emmissionen um ein Vielfaches gesenkt werden können. Die Höhe ist hierbei jedoch abhängig von dem neuen Heizsystem, insbesondere der Größe und der Art.

Blockheizkraftwerk (BHKW)

Die Unabhängigkeit für Ihre Energieversorgung: Das Blockheizkraftwerk. Das BHKW liefert Ihrem Haushalt nicht nur Wärme, sondern auch Strom. Dahinter verbirgt sich das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, bei der sowohl Wärme als auch Strom produziert wird. Als Energieträger wird meist das umweltschonende Flüssiggas verwendet. Um den Stromerzeuger anzutreiben, kommen entweder Verbrennungsmotoren, Gasturbinen oder Stirlingmotoren zum Einsatz. Die Heizenergie wird aus der erzeugten Wärme während der Stromerzeugung gewonnen, wobei hier ein Wirkungsgrad (Verhältnis von aufgewandter zu nutzbarer Energie) der eingesetzten Primärenergie von 80 bis 90 Prozent erreicht werden kann. Voraussetzung hierbei ist, dass das „Auffangen“ der Abwärme ortsnah und vollständig geschieht.

Ein weiterer Vorteil kommt der Umwelt zugute: Das BHKW stößt weniger CO2 aus als eine getrennte Wärme- und Stromerzeugung. Zudem ist es möglich, je nach Größe der Anlage, bis zu 60 % des jährlichen Strombedarfs mit dem Blockheizkraftwerk zu decken. Sollte einmal überschüssiger Strom zur Verfügung stehen, können Sie diesen in das lokale Stromnetz einspeisen und im Gegenzug dafür eine Vergütung erhalten. Außerdem sprechen eine einfache Installation und ein möglicher Förderzuschuss des Staates für diese Heiztechnologie.

Unterschieden wird hierbei in Mini-KW und Mikro-KW, wobei das Mini-KW über eine elektrische Leistung unter 50 kW verfügt und das Mikro-KW unter 15 kW. Die kleine Version deckt einen Großteil des Strombedarfes von Ein- oder Zweifamilienhäusern und der Größere versorgt Mehrfamilienhäuser.

Gaswärmepumpe

Die Gaswärmepumpe eignet sich vor allem für Ein- und Zweifamilienhäuser. 25 Prozent der produzierten Wärme aus der Gaswärmepumpe stammen aus Luft, Erde oder Sonne, sodass die Anlage besonders sparsam und umweltschonend arbeitet. Der fehlende Bedarf wird mit einem Flüssiggas-Brennwertmodul gedeckt. Jedoch kann die Gaswärmepumpe auch für größere Gebäude wie Mehrfamilienhäuser genutzt werden, denn sie decken auch höhere Leistungsklassen von bis zu 100 kW ab. Die Antriebsenergie für die Heizung wird aus Flüssiggas gewonnen und die Verbrennungswärme dient, wie beim BHKW, zum Heizen.

Bei der Gaswärmepumpe, die entweder als Absorptions- oder Adsorptionswärmepumpe angeboten wird, handelt es sich um modernste Technologien. Diese nutzen unterschiedliche komplexe technische Prinzipien, um Ihrer Umgebung Wärme zu entziehen und diese ins Innere des Hauses zu leiten. Zudem gibt es auch elektronische Wärmepumpen, die aber mit teurem Strom heizen, wenn keine Umweltwärme zur Verfügung steht.

Auch aus dieser Technologie ergeben sich einige Vorteile: Die Wartungskosten sind relativ gering, aufgrund der wenigen mechanischen Teile. Außerdem gibt es die Möglichkeit einer staatlichen Förderung, wenn Sie sich eine neue mit Flüssiggas betriebene Gaswärmepumpe zulegen.

Lesen Sie hier mehr über die Kosten, die Voraussetzungen und Vorteile einer Flüssiggasheizung.

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