Haben Sie Fragen? Melden Sie sich jederzeit bei uns! | E-Mail: info@rheingas.de | Tel.: 02232 - 70790

Die richtige Heizung im Altbau

Inhaltsverzeichnis

  1. Bauliche und örtliche Umstände in Altbauten
  2. Mögliche Heizsysteme im Altbau
    1. Ölheizung im Altbau
    2. Pelletheizung in Altbauten
    3. Wärmepumpe im Altbau
    4. Solarthermie in alten Immobilien
    5. Flüssiggasheizung - Modernisierung im Altbau
  3. Flüssiggas – Vorteile für Ihren Altbau
  4. Häufig gestellte Fragen
6 Gründe für die Heizungssanierung im Altbau

Eine Modernisierung und eine damit verbundene Heizungssanierung ist gerade in Altbauten eine Investition, die sich langfristig bezahlt macht, denn je nach aktuellem Heizungssystem lassen sich Kosten einsparen. Hier stellt sich jedoch die Frage, welches Heizsystem am Besten für Ihre Immobilie geeignet ist. In diesem Artikel stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Heizungsvarianten, die für einen Altbau in Frage kommen, vor.

Bauliche und örtliche Umstände in Altbauten

Für die richtige Wahl des Heizsystems im Altbau müssen neben den persönlichen Präferenzen auch die baulichen und örtlichen Umstände der Immobilie betrachtet werden. In einigen Fällen wird die Auswahl hier schon etwas eingeschränkt. Für Öl- und Pelletheizungen wird in der Regel ein großer Kellerraum als Lagerfläche benötigt, während eine Versorgung mit Erdgas nur möglich ist, wenn die Immobilie an das öffentliche Erdgasnetz angeschlossen ist. Flüssiggasheizungen sind jedoch deutlich flexibler verwendbar, da lediglich die Therme im Haus, entweder im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder im Dachgeschoß , untergebracht wird. Der Flüssiggastank wird im Garten oder in der Auffahrt ober- oder unterirdisch aufgestellt beziehungsweise eingelagert.

Darüber hinaus spielt die Dämmung eines Gebäudes eine Rolle. Ein weitverbreiteter Irrglaube ist es, dass man erst das Haus isolieren muss und dann die Heizung ersetzt. Die Isolation eines Hauses ist in der Regel deutlich teurer als ein neues Heizgerät. Alte Heizkessel arbeiten nach dem Prinzip an oder aus. Dämmt man also ein Haus und behält den alten Kessel, dann feuert der Kessel aus allen Düsen und produziert schnell sehr viel Wärme. Das Haus benötigt die Wärme aber nicht mehr in dieser Menge, da es jetzt isoliert ist. Also schaltet sich der Kessel wieder aus und die Wärme in den Kesselteilen verpufft aus dem Heizkessel in den Schornstein.

Baut man aber eine moderne Brennwerttherme ein, gibt es auch ohne neue Dämmung Vorteile. Einmal modulieren moderne Thermen, dies bedeutet anstatt mit allen Düsen zu feuern, wird die produzierte Wärmemenge genau auf den Bedarf abgestimmt und viel kontinuierlicher zugefügt. Dies ist gerade in Übergangszeiten sehr wirtschaftlich. Weiterhin wird die Wärme im Abgas durch die Kondensation des Wasserdampfes im Abgas dem Heizkreislauf zugefügt. Dies steigert den Wirkungsgrad deutlich.

Am Besten ist es natürlich die Heizung zu erneuern und zu dämmen. Wenn dies aber nicht zeitgleich möglich ist, sollte die Heizungssanierung präferiert werden.

Im Folgenden geben wir Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Heizungsoptionen und die dafür besonders gut geeigneten Umstände.

Mögliche Heizsysteme im Altbau

Ölheizung im Altbau

Haben Sie genug freie Kellerfläche, kann in Ihrem Altbau eine Ölheizung mit dazugehörigem Öltank installiert werden. Betrachtet man ausschließlich die Heizleistung einer Ölheizungsanlage, können diese durch ihre Zuverlässigkeit überzeugen. Abgesehen davon überwiegen jedoch die Nachteile: Ölheizungen belasten die Umwelt erheblich, da sie deutlich mehr CO2 ausstoßen als andere Energieträger. Zudem ist die Installation eines Öltanks in der Nähe von Wasser- und Landesschutzgebieten verboten. Die Nutzung von Ölheizungssystemen wird auch gesetzlich immer weiter eingeschränkt. Ab dem Jahr 2026 dürfen keine neuen Ölheizungen installiert werden. Sollten Sie momentan eine Ölheizung in Ihrer Immobilie installiert haben, kann sich die Antragsstellung auf staatliche Förderung der energetischen Modernisierung für Sie besonders lohnen. Erfahren Sie hier mehr über die BAFA Antragsstellung.

Pelletheizung in Altbauten

Pelletheizungen glänzen auf den ersten Blick mit einer guten Ökobilanz. Werden die Pellets jedoch aus nicht nachhaltiger Waldnutzung und aus weiter Entfernung verwandt, dann nimmt der Vorteil deutlich ab. Ähnlich wie bei Ölheizungen wird die Kellerfläche für die Installation und die Lagerung der Pellets genutzt, hier ist besonders wichtig, dass der Lagerraum sowohl vor Feuchtigkeit als auch vor Zündquellen geschützt ist. Die Anschaffungsinvestition für eine Pelletheizung liegt mit 10.000-18.000 Euro weit über denen für eine Gas- oder Ölheizungsanlage. Hinzu kommt, dass die jährlichen Betriebskosten nicht wesentlich geringer sind als die anderer Heizungssysteme. Somit dauert es deutlich länger bis sich die Anschaffungsinvestition wirtschaftlich lohnt.

Wärmepumpe im Altbau

Die Wärmepumpe entzieht ihrer Umgebung Wärme – entweder aus der Luft, dem Wasser oder der Erde. Die gewonnene Wärme wird ins Haus geleitet und sorgt so für eine Beheizung der Innenräume. Da während des Energiegewinnungsprozesses keine Abgase ausgestoßen werden, ist die Installation oder Anpassung des Kamins nicht erforderlich. Gibt es im Haus nicht die notwendige Räumlichkeiten, können Wärmepumpen auch außerhalb der Immobilie aufgestellt werden.

Wärmepumpen arbeiten mit niedrigen Vorlauftemperaturen, sodass sie nur dann effizient als Heizungstechnologie genutzt werden können, wenn das Gebäude ausreichend gedämmt und isoliert sind. Weiterhin benötigen Wärmepumpen aufgrund der niedrigen Vorlauftemperaturen von ca. 30 ° C große Heizflächen, idealerweise den Fußboden oder die Wand. Dies baulich in einem Bestandsgebäude herzustellen, ist technisch aufwendig und sehr teuer. Daher lohnen sich Wärmepumpen oft nur im Neubau. Auch dort muss die richtige Dimensionierung beachtet werden, sonst heizt man anstatt mit günstiger Umweltenergie mit teurem Strom. Besonders in innerstädtischen Bereichen kann die Nutzung des Grundwassers oder Erdreichs eingeschränkt sein; hier kann somit nur die Raum- und Umgebungsluft verwendet werden.

Solarthermie in alten Immobilien

Das Heizen mit Solarenergie ist besonders umweltfreundlich. Für eine Solaranlage werden Kollektoren auf dem Dach und der Wärmespeicher im Heizraum des Gebäudes installiert. Wird das Dach eines Altbaus im Rahmen weiterer Sanierungsmaßnahmen erneuert, lohnt sich die Überlegung die Montage der Kollektoren im selben Zuge durchführen zu lassen. Jedoch sollte das Dach eine ausreichende Größe und die richtige Ausrichtung aufweisen, um das Haus mit einer Energiemenge zu  versorgen, die eine Amortisation der Investition ermöglicht zu können. Durch den geringen und jahreszeitlich sehr unterschiedlichen Energiebeitrag der Sonne, kann die Solaranlage lediglich einen Beitrag zur Gesamtwärmeversorgung leisten. Eine Kombination mit einer Flüssiggasheizung wird oft verwandt um eine lückenlose Versorgung sicherzustellen.

Benötigen Sie Hilfe bei Ihrer Entscheidung?

Flüssiggasheizung - Modernisierung im Altbau

Flüssiggasheizungen sind sehr flexibel und außerdem eine kostengünstige Möglichkeit einen Altbau mit Energie zu versorgen. Sowohl die Kosten für die Anschaffung als auch die laufenden Kosten sind überschaubar und gut zu kalkulieren. Da Flüssiggas in einem Gastank gelagert wird, benötigen Sie keinen Anschluss an das öffentliche Erdgasnetz. Der Gastank wird auf Ihrem Grundstück ober- oder unterirdisch aufgestellt, sodass lediglich die Heizungsanlage selbst Platz in Ihrem Keller, Hauswirtschaftsraum oder auf dem Dachboden benötigt. Da Flüssiggas weder boden- noch wassergefährdend ist, darf ein Flüssiggastank auch in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden.

Die Gas-Brennwertheizung gehört zu den beliebtesten Flüssiggasheizungen, weil sie besonders effizient arbeitet. Brennwertheizungen machen sich neben der Verbrennungswärme auch die Wärme der Abgase, die während der Verbrennung entstehen, zunutze. Die stufenlose Modulierung der Heizung ermöglicht die bedarfsgerechte, auf den jeweiligen Altbau angepasste Wärmeversorgung. Ähnlich wie bei Neubauprojekten können auch in Altbauten Gas-Brennwertheizungen mit Solarenergie in einem Hybridheizsystem kombiniert werden. Erfahren Sie hier mehr zu den vielfältigen Heizmöglichkeiten mit Flüssiggas.

Wenn Sie Ihre Heizung modernisieren möchten und eine Flüssiggasheizung mit regenerativen Energien kombinieren möchten, können Sie hier mehr zu den staatlichen Förderangeboten erfahren.

Flüssiggas – Vorteile für Ihren Altbau

  • Unabhängigkeit auch ohne Anschluss an die Erdgasinfrastruktur
  • Staatliche Förderungen bei der Umrüstung alter Ölheizungen
  • Hoch effiziente Lösungen auch für schlecht isolierte Altbauten
  • Geringe Anschaffungskosten
  • Gesenkte Energiekosten durch hocheffiziente Heizungssysteme
  • Wenig Kapitalbindung durch Mietoption des Gastanks
  • Unkomplizierte und überschaubare Wartungsarbeiten
  • Jahresenergiebedarf vor Ort lagerbar
  • Keine Geruchsbelästigung wie beispielsweise bei Ölheizungen

Häufig gestellte Fragen

Welche Heizung eignet sich besonders für Altbauten?

Da Altbauten häufig mit Heizkörpern beheizt werden, eignen sich besonders Heizvarianten mit hohen Vorlauftemperaturen, wie beispielsweise Flüssiggasheizungen.

Kann ich Fördermittel für eine Flüssiggasheizung im Altbau beantragen?

Wenn Sie für Ihren Altbau eine Heizungsmodernisierung planen, können Sie bei der KfW und dem BAFA Fördermittel für eine Kombination aus Flüssiggasheizung regenerativen Energien beantragen. Rheingas unterstützt Sie bei der Beantragung Ihrer Fördermittel

Wird für das Aufstellen eines Flüssiggastanks eine Baugenehmigung benötigt?

Ob für das Aufstellen eines Flüssiggastanks eine Baugenehmigung benötigt wird, hängt von dem jeweiligen Bundesland ab, wobei für Gastanks, die eine Größe von 2,9 Tonnen nicht übersteigen, in der Regel keine Baugenehmigung notwendig ist.

War dieser Artikel hilfreich?

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Bislang keine Bewertungen)
Loading...
Rheingas Logo

Rheingas - seit 1925
Energieversorgungslösungen für Privat und Gewerbe
Mehr erfahren

Jetzt unverbindlich Ihr persönliches Flüssiggastank-Angebot anfordern!

1. Ihre Postleitzahl

2. Baujahr Ihrer Immobilie

vor 2001
nach 2001

3. Quadratmeter Ihrer Immobilie

Bis 100 qm
100-200 qm
ab 200 qm
Suche

Telefon

E-Mail

Angebot erstellen

X

Kostenfreie Hotline:

0800 65 65 658

Mo.-Fr. von 08:00 Uhr bis 17:00.

Sicherheitsdienst:

0800 74 34 642

24h täglich an 365 Tagen im Jahr.

Weitere Kontaktmöglichkeiten:

Jetzt anzeigen

X

Schreiben Sie uns

*Pflichtfeld

9 - 2 =
X
Rheingas Informationsmaterial Broschüre

Fordern Sie jetzt unverbindlich Ihr Gastank-Angebot an!

  • Über 90 Jahre Erfahrung
  • Hohe Kundenzufriedenheit
  • Festpreisgarantie

Jetzt Angebot erstellen

Rheingas Informationsmaterial Broschüre

Füllen Sie die letzten Angaben aus:

* Pflichtfeld
+ =

Bitte versuchen Sie es erneut.