Thermische Solaranlage für Zuhause

Solarthermie punktet im Alt- wie im Neubau gleichermaßen

Inhaltsverzeichnis

Lesedauer insgesamt ca. 3 Min

  1. Funktionsweise der Solarthermie
  2. Vorteile der Solarthermie
  3. Kosten der Solarthermie

Funktionsweise der Solarthermie

Die Sonneneinstrahlung auf die Erdoberfläche ist rund 10.000-mal größer als unser Energieverbrauch weltweit. Nichts liegt also näher, als die Sonne zur Energiegewinnung zu nutzen, Kosten zu sparen und die Umwelt zu entlasten. Thermische Solaranlagen für Zuhause wandeln Sonnenenergie in Wärmeenergie um. Diese kann beispielsweise für die Bereitung von warmem Wasser, zum Heizen von Räumen oder Schwimmbecken genutzt werden.

Eine Solarthermie-Anlage zur gleichzeitigen Unterstützung der Heizung und zur Warmwasserbereitung kann bis zu 30 % des Heizbedarfs abdecken. Dabei sind Auslegung von Kollektorfläche und Speichervolumen für die Effizienz entscheidend. Um das optimale Preis-Leistungsverhältnis zu erzielen, lohnt es sich, im Vorfeld eine Wirtschaftlichkeitsanalyse durchzuführen.

Da beim Einsatz von Energie aus Solarthermie keine Stoffe verbrannt werden, können auf diesem Wege große Mengen an Emissionen (CO2, Stickoxide und Kohlenmonoxid) eingespart und somit die Umwelt geschützt werden. So spart jeder Solarkollektor beispielsweise rund 1.000 kWh Primärenergie und entlastet die Umwelt je nach ersetztem Energieträger um rund 200 bis 260 kg CO2-Emission im Jahr.

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Kosten der Solarthermie

Die Solarthermie-Preise hängen von den genutzten Kollektoren und dem Zweck der Anlage ab. Kleinere, hochwertige Komplettanlagen zur Warmwasserbereitung sind beispielsweise bereits ab 2.999 Euro (ohne Montage) erhältlich. Um das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu erzielen, lohnt es sich, im Vorfeld eine Wirtschaftlichkeitsanalyse durchzuführen. Angesichts steigender Energiepreise und der hohen Fördermittel lohnt sich die Investition in Solarthermie aber in den meisten Fällen, denn mit einer richtig dimensionierten Anlage kann jährlich rund 50 % des Warmwasserbedarfs mit Sonnenenergie abgedeckt werden, im Sommer sogar häufig 100 %.

Solarthermie lässt sich sowohl im Neubau als auch im Altbau montieren. Dächer mit einem Neigungswinkel von 45 Grad und südlicher Ausrichtung sind optimal für Solarthermie-Anlagen. Hier lassen sich die Kosten für die Installation verringern und die Solarausbeute erhöhen. Mit entsprechenden Gestellen können die Sonnenkollektoren aber auch auf Flachdächern montiert werden. Und sogar Dächer mit West- oder Ostausrichtung können für Solarthermie genutzt werden, dann müssen Sie die Sonnenkollektorfläche jedoch vergrößern, um die gleiche Leistung wie bei Süd-Dächern zu erreichen.

Vorteile der Solarthermie

  • Wartungsarm und langlebig
  • Optimal kombinierbar mit weiteren Heizsystemen oder Brennwerttechnik
  • Emissionsfrei und geräuschlos
  • Reduktion anderer Brennstoffe für Warmwasseraufbereitung und Heizung
  • Bund, Länder und KfW fördern Solarthermie bei Sanierungen
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