Auto beim Tanken von Autogas

Autogas - der günstige Kraftstoff

Mit Autogas von Rheingas Kosten sparen und immer flexibel sein

Die Vorteile im Blick

Ihre Kosten sinken, denn mit Autogas lässt sich aktuell bis zu 50% der Kraftstoffkosten gegenüber Diesel-Fahrzeugen und Benzinern sparen.

Im Januar 2021 gab es nach Angaben von Statista 6.971 Autogas-Tankstellen in Deutschland. Das bedeutet, dass Autogas an rund jeder zweiten Tankstelle erhältlich ist.

Die Schadstoffanteile wie CO2 (Kohlenstoffdioxid), HC (Kohlenwasserstoffe) und NOX (Stickoxide) sind erheblich niedriger als bei Benzin oder Diesel. Schwefel kommt im Flüssiggas fast gar nicht vor. Daher verbrennt Autogas fast rückstandsfrei. Das kann die Lebensdauer des Motors deutlich verlängern.

Der Ausstoß gesundheitsschädlicher Abgasbestandteile wie Benzol, Aldehyde und polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoffe (PAK) ist sehr gering.

Mehr als 330.000 Autofahrer wissen es bereits: Autogas schont Ihren Geldbeutel und darüber hinaus, dank seiner Produkteigenschaften auch nachhaltig die Umwelt.

Tanken zum halben Preis mit einer Fahrzeugumrüstung auf Autogas

Sofern Sie kein Autogas-Fahrzeug ab Werk gekauft haben (OEM) können Sie Ihr Auto mit Ottokraftstoff ganz einfach in einer von rund 1000 zertifizierten Fachwerkstätten umrüsten lassen.

Die Umrüstung ist für alle Ottomotoren möglich und erfolgt auf bivalenten Betrieb, das heißt, Ihr Fahrzeug verfügt dann über zwei Tanks – eeinen für Autogas und einen für den Ottokraftstoff (Benzin, Super oder Super Plus). Im Regelfall wird Ihr Fahrzeug dann mit Autogas betrieben. Der Wechsel zum Ottokraftstoff erfolgt automatisch, sobald der Autogastank leer ist. Elektronische Systeme gewährleisten einen sicheren und störungsfreien Übergang von einem auf den anderen Kraftstoff.

Die Technik ist ausgereift. Mehr als 26 Millionen Fahrzeuge werden weltweit mit Autogas betrieben, davon rund 15 Millionen Fahrzeuge in Europa. Mehr als 1.000 Fachwerkstätten führen Umrüstungen in Deutschland auf LPG durch. Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten zur Unterbringung des Flüssiggastanks: Reserveradmulde oder Unterflurtank. Ihr Fahrzeug wird weder durch einen geringeren Platzbedarf noch durch zusätzliches Gewicht beeinträchtigt, egal für welche Variante Sie sich entscheiden.
Die Kosten für die Autogas-Umrüstung betragen je nach Fahrzeug und Werkstattkosten zwischen 1.500 und 3.000 Euro. Eine Investition, die sich insbesondere für Vielfahrer schnell rechnet.

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Autogas FAQ

Autogas ist Flüssiggas (Propan, Butan und deren Gemische), also ein Kohlenwasserstoff, der sich unter relativ geringem Druck verflüssigt und dann nur etwa 1/260 seines gasförmigen Volumens einnimmt. Flüssiggas bzw. Autogas kann ohne großen technischen Aufwand und somit kostengünstig verflüssigt werden. Es zeichnet sich durch einen hohen Energiegehalt aus. Gleichzeitig verbrennt es schadstoffarm und lässt sich gut lagern. Eine der vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Flüssiggas ist der Antrieb von Motoren.

Hinsichtlich ihrer Kraftstoffversorgung lassen sich Fahrzeuge in zwei Gruppen einteilen: mono-valente Fahrzeuge, die ausschließlich mit einer Kraftstoffart angerieben werden und bi-valente Fahrzeuge, die neben dem Benzintank über einen Gastank verfügen und entweder Gas oder Benzin nutzen können. Die Umschaltung erfolgt manuell oder automatisch.

Noch anders ist es bei Bussen und LKWs. Hier wird in der Dual-Fuel-Anwendung über das Saugrohr Gas in den Diesel-Motor eingeblasen. Der Dieselmotor fungiert als Vielstoffmotor und kann zwei Kraftstoffe gleichzeitig verbrennen.

Ja und nein. Autogasmotoren arbeiten genauso wie alle gängigen Ottomotoren. Es wird „nur“ anstelle eines Benzin-Luft-Gemisches ein Flüssiggas-Luft-Gemisch in den Zylindern verbrannt. In den neusten technischen Ausführungen wird flüssiges „Autogas“ direkt über die Injektoren in die Zylinder eingespritzt, ohne vorher mit der Luft vermischt zu werden (Direkteinspritzerdmotoren). Außerdem fahren Autogasfahrzeuge wesentlich umweltschonender. Zudem zahlen Sie beim Tanken von Autogas anstelle von Benzin erheblich weniger als bisher.

Nein, Ottomotoren sind relativ einfach auf Autogas umzustellen. Die Ausrüstung erfolgt ohne mechanische Veränderungen am Motor. Komfort und Leistung des Fahrzeugs bleiben uneingeschränkt.

Ja, das führt auch immer wieder zu Verwechslungen. Grundsätzlich gibt es Gasfahrzeuge, die mit Flüssiggas betrieben werden, und Fahrzeuge, deren Antriebsenergie Erdgas ist. Doch nur Flüssiggas als Kraftstoff ist Autogas!

Flüssiggas (Autogas/LPG) wird vorwiegend bei der Förderung von Erdgas und Rohöl gewonnen und als Begleitgas bzw. Bestandteil von nassem Erdgas. Autogas wird bei einem Druck von nur ca. 6 bis 8 bar in einem Autogastank flüssig gespeichert. Der Prüfdruck – maximale Lastgrenze der Tanks – beträgt dagegen mindestens 30 bar. Autogas verflüssigt sich bereits bei geringem Druck selbstständig. Es muss daher nicht aufwändig verflüssigt werden.

Erdgas (CNG) wird auf einen Druck von 200 bis 250 bar verdichtet und über spezielle Fülleinrichtungen in den Tank gepresst. Anders als Autogas wird dieses nicht flüssig gelagert, sondern verbleibt im gasförmigen Zustand. Dieser hohe Druck ist notwendig, damit genügend Energie in Form von gasförmigem Erdgas im Tank vorhanden ist. Der Prüfdruck des Tanks muss daher mindestens 600 bar betragen.

Biogas entsteht unter Ausschluss von Luft durch Vergärung von z. B. Gülle und organischen Abfällen. Theoretisch könnten Gasfahrzeuge auch mit Biogas fahren. Allerdings müsste dazu dessen Qualität stark aufbereitet werden. Ein Breiteneinsatz zeichnet sich derzeit nicht ab. Biogas ist nichts anderes als organisch erzeugtes Erdgas. Zur Benutzung in Fahrzeugen sind demnach die gleichen apparativen Aufwendungen notwendig.

Ganz eindeutig Flüssiggas. Es wird schon seit Jahrzenten als Autogas eingesetzt. Autogas ist weltweit der am weitesten verbreitete, alternative Kraftstoff. In Europa gibt es ca. 15 Millionen Autogasfahrzeuge (Stand 2022, Quelle: Liquid Gas Europe). Weltweit sind es über 27 Millionen (Stand: 2022, Quelle: https://www.wlpga.org/key-focus-areas/autogas). Hinzu kommt der Einsatz in Fahrzeugen des öffentlichen Nahverkehrs.

Ja! Autogasfahrzeuge können schon heute einen effektiven Beitrag leisten, die vom Straßenverkehr verursachten Umweltbelastungen erheblich zu reduzieren, ohne jedoch Umweltschutz in einen Verzicht auf Mobilität münden zu lassen. Auch die Klimabilanz fällt deutlich positiver aus:

Autogas spart im Vergleich zu Benzin 21 Prozent CO2 ein, gegenüber Diesel sogar 23 Prozent CO2. Auch die Stickoxid- und Feinstaubemissionen sind deutlich geringer als bei konventionellen

Dank der geringen Kraftstoffkosten sparen Sie bei jeder Fahrt. Für einen Liter Autogas zahlen Sie derzeit ca die Hälfte des Benzinpreises.

Gemäß Global Petrol Prices betrug in Deutschland der durchschnittliche LPG Preis für den Zeitraum November 2021 bis Februar 2022 0,89 Euro. Der Preis für einen Liter Superbenzin (95 Oktan, E5) in Deutschland belief sich im gleichen Zeitraum durchschnittlich auf rund 1,73 Cent (Stand März 2022, https://de.statista.com/)

Dieser günstige Preis ergibt sich aus dem Energiesteuergesetz, das für Autogas eine steuerliche Vergünstigung vorsieht. 2022 beträgt die Besteuerung 19,65 Cent. Ab 2023 werden 22,09 Cent pro Liter fällig.

Zudem liefern Fahrzeuge mit Autogasantrieb einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz. Autogas verursacht bis zu 99 Prozent weniger Feinstaub als benzinbetriebene Fahrzeuge. Im Vergleich zu Diesel-Pkw wiederum fallen die Stickoxid-Emissionen bei Autogas-Fahrzeugen über 50-mal niedriger aus. Auch die CO2-Emissionen sind mit Autogas deutlich verringert. Autogas trägt damit zu besserer Luftqualität und zur Reduktion von Treibhausgasen bei.

Vom Grundsatz her bieten Ottomotoren sehr geeignete Bedingungen für die einfache Umstellung auf eine Autogasantrieb beim PKW. Gleichwohl ist es für jeden Fahrzeug-Motor zu prüfen, ob die notwendigen Voraussetzungen vorliegen. Bitte wenden Sie sich hierzu an die Anlagenhersteller und Umrüstwerkstätten, diese Unternehmen müssen die Möglichkeit einer Umrüstung prüfen.

Nur zugelassene Fachbetriebe dürfen die Ausrüstung übernehmen. Der Einbau einer Autogasanlage muss von TÜV oder DEKRA überprüft und begutachtet werden. Der Autogasantrieb wird danach in die Kfz-Papiere (Kfz-Brief und Kfz-Schein!) eingetragen. Zusammen mit anderen Fachverbänden hat der Deutsche Verband Flüssiggas DVFG e. V. einheitliche Standards der Ausrüstbetriebe festgelegt.

Die Nachrüstkosten auf Autogas betragen je nach Fahrzeugtyp zwischen 1.500 und 3.500 Euro.

In der Regel erfolgt die Wartung der Gasanlage zu den normalen Wartungsintervallen, wie sie der Fahrzeughersteller vorgegeben hat.  Beim TÜV werden Autogasfahrzeuge wie jeder konventionelle PKW behandelt. Die Inspektion ist nicht aufwändiger, es erfolgt lediglich eine zusätzliche Prüfung der Autogasanlage und des Tanks.

Neben den Umrüstungen bietet in Deutschland Dacia auch Autogasfahrzeuge ab Werk an.

OEM = original equipment manufacturer darunter versteht man Autogasfahrzeuge, die eine europäische Typzulassung erhalten, womit die Fahrzeuge in jedem Mitgliedsstaat der EU ohne weitere Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden können. Der große Vorteil besteht in der Garantie ab Werk.

Wichtiger Hinweis: Diese Fahrzeuge können somit in jedem Staat der EU ohne weitere Fahrzeugprüfungen für den Straßenverkehr zugelassen werden. Mit der europäischen Typzulassung sind die Fahrzeughersteller angehalten, auch in Deutschland Interessenten die Möglichkeit zu eröffnen, ein solches OEM-Fahrzeug zu bestellen (z. B. über Sonderbestellcodes bei den Händlern), unabhängig davon, ob das Autogasfahrzeug offiziell in den Verkaufsprospekten angeboten wird.

Mit den gängigen Tankgrößen lassen sich je nach Fahrweise und Fahrzeugtyp problemlos 500 Km mit einer Tankfüllung zurücklegen. Bei bivalenten Autogasfahrzeugen (Autogas und Benzin) verdoppelt sich die Reichweite also auf bis zu 1.000 Km.

Nein! Das Tanken von Autogas ist durch die Ausrüstung der Fahrzeuge ebenso einfach wie das Tanken von Benzin oder Diesel. Die Betankungszeiten sind sehr kurz und vergleichbar mit denen konventioneller Kraftstoffe. Beim Betanken wird die Zapfpistole mit dem Füllstutzen am Fahrzeug fest verschraubt. Dadurch ergibt sich ein geschlossenes System. Die Zapfsäulen für Autogas sind eindeutig gekennzeichnet. Zudem unterscheiden sich die Einfüllventile deutlich von denen anderer Kraftstoffe. Dadurch wird eine Verwechslung beim Betanken ausgeschlossen.

Wie Benzin wird Autogas in Tanks gefüllt. Als Kraftstofftanks werden spezielle Autogastanks – im Allgemeinen Stahlbehälter – verwendet, die mit entsprechenden Absperr- und Sicherheitseinrichtungen ausgerüstet sind.

Aber nein! Autogas ist flüssig, daher wird es – im Gegensatz zu Erdgas-Kraftstoff, ganz wie Sie es gewohnt sind in Litern angezeigt.

Das öffentliche Tankstellennetz in Deutschland wurde durch das Engagement der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft in den letzten Jahren zügig ausgebaut. Im Januar 2021 gab es nach Angaben von Statista  6.971 Autogas-Tankstellen in Deutschland. Das bedeutet, dass Autogas an rund jeder zweiten Tankstelle erhältlich ist! (https://de.statista.com/statistik/daten/studie/154361/umfrage/anzahl-der-autogas-tankstellen-in-deutschland/).

Das Tankstellen-Netz der Flüssiggasanbieter ist auch im europäischen Ausland gut ausgebaut – so sind laut DVFG in Europa insgesamt ca. 47.000 LPG-Tankstellen in Betrieb.

Eine flächendeckende Versorgung ist somit gewährleistet!

Ganz einfach, wir haben eine Suchmaschine mit allen öffentlich zugänglichen Autogas-Tankstellen in Deutschland eingerichtet; übersichtlich nach Bundesländern geordnet, mit Öffnungszeiten und Anfahrtsbeschreibung. Es gibt die Möglichkeit, die Angaben zu den Tankstellen herunterzuladen, um sie dann auszudrucken. Sie können die Gesamtliste abrufen oder auch nur den Download für ein bestimmtes Bundesland anklicken. Damit Sie nicht zu lange suchen müssen, gibt es eine eigene Rubrik, in der die neu hinzugekommenen Autogas-Tankstellen aufgelistet sind: www.autogastanken.de

Autogas-PKW verbrauchen ca. 20 % mehr Kraftstoff als Benzin-PKW. Da der Preis von Autogas aber sehr viel niedriger ist, fällt dies kaum ins Gewicht.

Nein, sie behandeln Autogasfahrzeuge wie jedes andere Auto auch. Einige bieten sogar günstigere Ökotarife an. So gibt es bei vielen Versicherungen zwischen 7 % und 25 % Öko-Rabatt, wenn die Fahrzeuge bestimmte Voraussetzungen erfüllen (z. B. der Wert des CO2-Ausstoßes). Fragen Sie danach!

Ja! Autogas ist genauso sicher wie Benzin oder Diesel. Die Bauteile der Autogasanlage sind besonders geprüft und nach ECE-Vorschriften typgenehmigt. Der Einbau der Anlage erfolgt nach den Regeln der StVO und wird von TÜV/DEKRA begutachtet. Jeder installierte Autogastank durchläuft eine umfangreiche Sicherheitsprüfung, die mit einer Prüfbescheinigung bestätigt wird. Der druckfeste Behälter besteht aus etwa 3,5 mm starkem Stahl. Crashtests, z. B. durch den ADAC im Dezember 2007 durchgeführt, belegen, dass die Tanks auch den härtesten mechanischen und technischen Belastungen standhalten.

Nein, das Abstellen von Kraftfahrzeugen, die mit Autogas betrieben werden, ist deutschlandweit auch in Tiefgaragen zugelassen. Diese Regelung trägt dem Sicherheitsstandard der Autogastechnik Rechnung und wurde zwischenzeitlich in allen Bundesländern in Landesrecht umgesetzt. Leider wird das Thema immer wieder aus Unkenntnis der Sachlage missverständlich interpretiert, so dass sich an einer Vielzahl öffentlicher Garagen noch die alten Verbotsschilder befinden, die das Abstellen „druckgasbetriebener Fahrzeuge“ verbieten. Diese Verbotsschilder entsprechen nicht mehr den aktuellen Regelungen.

Nein! Flüssiggas bzw. Autogas ist ungiftig und daher wesentlich unbedenklicher im Einsatz als beispielsweise Benzin. Dies ist auch der Grund, warum Autogas-Tankstellen in Wasserschutzgebieten aufgestellt werden dürfen.

Nein, im Normalfall nicht. Die Tanks werden innerhalb des Fahrzeugs üblicherweise in der Reserveradmulde im Kofferraum montiert. Autogas wird unter verhältnismäßig geringen Drücken von ca. 8 bar in flüssiger Form im Autogastank gespeichert (im Vergleich: Erdgas CNG bis 250 bar). Diese Volumenminimierung auf 1/260 erfordert nur einen leichten Zusatztank von ca 5 Kg Gewicht. So lassen sich mit relativ kleinem Autogastank große Reichweitern erzielen.

Ja! Mit Autogas sichern Sie sich Ihre Mobilität auch für die Zukunft zu fairen Preisen. Mit Autogas entscheiden Sie sich für einen zukunfts- und versorgungssicheren Kraftstoff. Mit Autogas schonen Sie die Umwelt und helfen, die Luft in den Städten schadstofffreier zu machen.

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