Alles aus einer Hand
Planung, Genehmigung, Errichtung, Inbetriebnahme, Versorgung und Wartung Ihrer Flüssiggasanlagen für Prozesswärme übernehmen wir mit eigenem Personal. Dadurch ist keine Koordination zwischen mehreren Gewerken nötig.

Flüssiggas liefert Prozesswärme auf jedem Temperaturniveau – leitungsunabhängig und zuverlässig. Für Betriebe mit kontinuierlicher Produktion bedeutet das eine hohe Versorgungssicherheit.
Prozesswärme ist Wärme, die für technische Produktionsprozesse benötigt wird. Nicht zum Heizen von Räumen, sondern als direkte Energie im Fertigungsprozess. Industriell und gewerblich wird sie für Prozesse wie Gießen, Schmelzen, Glühen, Härten, Trocknen, Flammhärten, Brennschneiden oder die Lebensmittelproduktion eingesetzt.
Prozesswärme macht fast 40 % der in Deutschland verbrauchten Wärmemenge aus. Sollen Treibhausgasemissionen reduziert werden, braucht es eine verlässliche und leistungsfähige Energieversorgung zur Erzeugung dieser Wärme. Flüssiggas eignet sich für Anwendungen über das gesamte Temperaturspektrum der industriellen Prozesswärme und kann unabhängig vom Leitungsnetz eingesetzt werden.
Alles aus einer Hand
Planung, Genehmigung, Errichtung, Inbetriebnahme, Versorgung und Wartung Ihrer Flüssiggasanlagen für Prozesswärme übernehmen wir mit eigenem Personal. Dadurch ist keine Koordination zwischen mehreren Gewerken nötig.
Über 100 Jahre Erfahrung
Seit 1925 steht Rheingas für sichere und zuverlässige Energieversorgung. Diese Erfahrung kommt bei jedem Projekt zum Einsatz – vom kompakten Einzelbehälter bis zur Mehrbehälteranlage für industriellen Dauerbetrieb.
Bundesweit mit eigenem Personal
Hauptsitz in Brühl und 19 Standorte in Deutschland (inkl. Tanklager, Flaschengasfüllstellen, Verwaltungsstandorte), mit eigenen Planern, Monteuren und Sicherheitstechnikern nah an Ihrem Projekt.
Flüssiggas eignet sich für Anwendungen über das gesamte Temperaturspektrum der industriellen Prozesswärme und kann unabhängig vom Leitungsnetz eingesetzt werden.
| Niedrigtemperaturbereich (unter 100 °C) | Trocknung, Nahrungsmittelproduktion, Warmwasseraufbereitung, Gewächshausheizung. |
| Mittlerer Temperaturbereich (100–500 °C) | Papier- und Textilproduktion, Holzverarbeitung, Kunststoffproduktion, Lackierung. |
| Hoher Temperaturbereich (über 500 °C) | Metallerzeugung, Metallbearbeitung, Schmelzen, Gießen, Flammhärten, Brennschneiden, Schmieden. |
Die einstellbare Flammentemperatur von Flüssiggasbrennern erlaubt einen präzisen, stufenlos regelbaren Temperaturanstieg. Das ist besonders für temperatursensible Prozesse entscheidend, bei denen exakte Wärmemengen gefragt sind.
Erfahren Sie mehr über unsere Lösungen!
Flüssiggas überzeugt in der Praxis dort, wo Versorgungssicherheit, Flexibilität und Temperaturtreue gleichzeitig gefragt sind.
Flüssiggas wird im eigenen Tank auf dem Betriebsgelände gelagert. Dadurch sind Betriebe unabhängig vom Erdgas- oder Fernwärmenetz und benötigen weder einen Netzanschluss noch fallen Netzentgelte an.
Rheingas bezieht Flüssiggas aus verschiedenen Bezugsquellen in Europa. Dadurch stützt sich die Versorgung auf mehrere Lieferquellen und ist nicht von einer einzelnen Herkunftsregion abhängig. Der eigene Flüssiggastank auf dem Betriebsgelände dient zusätzlich als lokaler Vorrat und unterstützt eine kontinuierliche Versorgung.
Flüssiggas kann für Prozesswärme im Niedrig-, Mittel- und Hochtemperaturbereich eingesetzt werden – von der Trocknung bei unter 100 °C bis zum Schmelzen und Gießen bei über 500 °C.
Im Vergleich zu Kohle und Heizöl entstehen bei der Verbrennung von Flüssiggas geringere Emissionen bestimmter Luftschadstoffe und Treibhausgase. Dadurch kann Flüssiggas gegenüber diesen Energieträgern einen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten.
Flüssiggas lässt sich für Heizung und Prozesswärme aus demselben Tank nutzen. Saisonale Schwankungen im Prozessbetrieb lassen sich dadurch flexibel ausgleichen – ohne separate Infrastruktur für jeden Anwendungsfall.
Auch Betriebe mit bestehendem Erdgasanschluss nutzen Flüssiggas als ergänzende Energiequelle für ihre Prozesswärmeversorgung. Wenn die Netzkapazität für Lastspitzen im Produktionsbetrieb nicht ausreicht oder der Erdgasbezug in Spitzenlastzeiten teurer wird, übernimmt der eigene Flüssiggastank die Differenz. Prozesse laufen ohne Unterbrechung weiter.
Mit Bio-Flüssiggas können die Treibhausgasemissionen gegenüber konventionellem Flüssiggas, abhängig vom eingesetzten Bio-Anteil, um bis zu 60 % reduziert werden. Bio-Flüssiggas ist chemisch identisch mit konventionellem Flüssiggas und kann ohne technischen Umbau in bestehenden Anlagen eingesetzt werden.
Flüssiggas als Prozessenergie wird in zahlreichen Branchen eingesetzt:
Die Kosten hängen von Verbrauchsmenge, Anschlussleistung, Tankgröße und Standortbedingungen ab. Eine belastbare Kostenangabe ist erst nach einer Standortanalyse möglich. Rheingas erstellt Ihnen ein verbindliches Angebot mit transparenter Kostenstruktur – auf Basis Ihrer tatsächlichen Betriebsdaten.
Raumwärme dient der Beheizung von Gebäuden und Hallen. Prozesswärme wird direkt im Produktionsprozess eingesetzt – etwa zum Schmelzen, Trocknen, Garen oder Härten. Beide Anwendungen lassen sich mit Flüssiggas aus demselben Tank versorgen.
Flüssiggas deckt alle drei industriellen Temperaturniveaus ab: unter 100 °C für Trocknung und Lebensmittelproduktion, 100–500 °C für Papier-, Textil- und Kunststoffverarbeitung, über 500 °C für Metallverarbeitung, Schmelzen und Gießen.
Ja. Flüssiggas wird im eigenen Tank auf dem Betriebsgelände gelagert und ist leitungsunabhängig. Betriebe ohne Erdgas- oder Fernwärmeanschluss sind damit genauso gut versorgt wie Betriebe in der Nähe von Versorgungsnetzen.
Rheingas bezieht Flüssiggas aus deutschen Raffinerien und dem ARA-Raum (Antwerpen/Rotterdam/Amsterdam) und ist damit nicht von einzelnen Lieferquellen abhängig. Der eigene Tank auf dem Betriebsgelände schafft zusätzlich einen lokalen Vorrat. Füllstand und Nachlieferung werden per Füllstandsfernübertragung automatisch gesteuert.
Ja. Bio-LPG ist chemisch identisch mit konventionellem Flüssiggas und kann ohne technischen Umbau in bestehenden Flüssiggasanlagen eingesetzt werden. Es kann die Treibhausgasemissionen gegenüber fossilem Flüssiggas um bis zu 60 % reduzieren – bilanziell zugeordnet nach ISCC EU.
Ja. Betriebe mit bestehendem Erdgasanschluss setzen Flüssiggas ergänzend ein, um Lastspitzen in der Prozesswärmeversorgung abzudecken. Wenn die Netzkapazität nicht ausreicht oder der Erdgasbezug in Spitzenlastzeiten teurer wird, übernimmt der eigene Flüssiggastank die Differenz – ohne Umbau der bestehenden Anlage.
Tanks bis 2,9 t Fassungsvermögen sind in der Regel nach den Landesbauordnungen genehmigungsfrei. Ab einem Fassungsvermögen von mehr als 2,9 t ist eine Genehmigung nach BImSchG erforderlich. Rheingas übernimmt die Erstellung aller Antragsunterlagen und koordiniert das Verfahren bis zur Abnahme.
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