Autogas Zulassungen 2023

Übersicht der Neuzulassungen für das laufende Jahr

30.01.2024 - Mit der wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlicheren Mobilitätslösungen und steigenden Benzinpreisen bietet Autogas eine Alternative. Erfahren Sie mehr über die Zulassungszahlen im laufenden Jahr.

Im Jahr 2023 erlebt der Autogas-Markt einen beeindruckenden Anstieg der Zulassungszahlen, der Monat für Monat an Dynamik gewinnt. Diese Entwicklung spiegelt eine wachsende Präferenz für umweltfreundliche Mobilitätsoptionen wider.

Die aktuellen Zulassungszahlen bieten einen klaren Einblick in die steigende Beliebtheit von Autogas als nachhaltige Alternative. Die Fahrzeugflotten erweitern sich, und immer mehr Verbraucher entscheiden sich für Autogas als umweltbewusste Lösung.

Die positiven Trends zeigen, dass Autogas nicht nur an Relevanz gewinnt, sondern auch als fester Bestandteil des Automobilmarktes etabliert wird, was auf eine vielversprechende Zukunft für diese saubere Antriebstechnologie hindeutet

Neuzulassungen im Dezember 2023 & Jahresbilanz 2023

Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) wurden im Dezember 2023 in Deutschland 1.320 Pkw mit Autogasantrieb neu zugelassen, ein Plus von 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Trotz des starken Dezembers sind die Zahlen für das Gesamtjahr jedoch leicht rückläufig. Im Jahr 2023 wurden insgesamt 13.147 Autogas-Fahrzeuge neu zugelassen. In 2022 waren es sogar 12,4 Prozent mehr. Der Anteil von Autogas-Pkw im Markt liegt unverändert bei 0,5 Prozent.

Mit einem Erdgasantrieb wurden im Dezember 2023 in Deutschland lediglich 23 Pkw neu zugelassen. Das ist ein Minus von 80,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Auch im Gesamtjahr mussten Erdgas-Pkw abermals deutliche Einbußen verkraften. Die Zahl neu zugelassener Erdgas-Pkw lag 2023 bei 1.327 Fahrzeugen – das ist ein Rückgang um 28,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Anteil von Erdgas-Pkw liegt bei 0,0 Prozent, ist somit rechnerisch nicht mehr ermittelbar.

Insgesamt 1.379.260 Neuwagen und damit 48,5 Prozent der 2.844.609 Pkw-Neuzulassungen, waren in Summe im Jahresverlauf 2023 mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Bei den übrigen alternativen Antriebsarten vielen die Jahresergebnisse unterschiedlich aus. Hybridfahrzeuge erreichten mit 840.304 Fahrzeugen (+1,6 %) einen Anteil von 29,5 Prozent, darunter befanden sich 175.724 Plug-in-Hybride (-51,5 %) mit einem Anteil von 6,2 Prozent. 524.219 Elektro-Pkw (BEV) wiesen mit einem Anteil von 18,4 Prozent eine Steigerung von plus 11,4 Prozent auf.

Der Anteil benzinbetriebener Pkw (978.660/+13,3 %) lag mit 34,4 Prozent über dem Vorjahresniveau (32,6 %); der Anteil dieselbetriebener Pkw (486.581/+3,0 %) wies in der Jahresbilanz 17,1 Prozent (Vorjahr: 17,8 %) aus.

In der Jahresbilanz stehen insgesamt 2,84 Millionen Neuwagen, das sind +7,3 Prozent mehr als 2022.

Die CO2-Emission der Pkw stieg 2023 um +4,9 Prozent, im Durchschnitt auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km).

November

Im November 2023 sind die Pkw-Neuzulassungen erstmals seit April wieder unter das Vorjahresniveau gefallen. Das Minus liegt bei 5,7 Prozent.

44.942 Elektro (BEV) Neuwagen kamen zur Zulassung, -22,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, ihr Anteil an den Neuzulassungen betrug 18,3 Prozent. Hybride Antriebe waren erneut weniger gefragt, hier waren 78.587 Pkw und damit -11,0 Prozent weniger als im Vergleichsmonat mit einem hybriden Antrieb ausgestattet, darunter 18.124 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um -59,3 Prozent zurückging und einen Anteil von 7,4 Prozent bewirkte. Hier zeigt sich die Abhängigkeit von Elektro-Antrieben von Förderungen.

Spitzenreiter in den Zulassungen war wieder der Benziner. 81.734 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet, +12,5 Prozent mehr als im November des Vorjahres. Ihr Anteil betrug 33,3 Prozent.

39.470 Neuwagen waren mit einem Dieselantrieb ausgestattet, das waren -1,0 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Ihr Anteil betrug 16,1 Prozent.

Es kamen 913 flüssiggasbetriebene Pkw zur Neuzulassung(0,4 %/-38,7 %).
Mit einem Erdgasantrieb kamen lediglich 50 Pkw neu zur Zulassung (0,0 %/-58,0 %). (Quelle KBA).

Insgesamt wurden in den ersten elf Monaten des Jahres +11,4 Prozent mehr Pkw neu zugelassen als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im November betrug 111,2 g/km (+15,1 %).

Aktuelle Bestandszahlen (Quelle ZEK):

Bevorzugte Antriebsart beim Pkw ist und bleibt der Benziner. Bei 70 Prozent der Fahrzeuginhaber verfügt das Fahrzeug über einen Benzin-Antrieb. Diesel kommt auf 21 Prozent.

Mit einem Elektro-Antrieb sind dagegen nur 2 Prozent unterwegs. Hybride Fahrzeuge machen weitere 6 Prozent aus. Autogas steht weiterhin bei 1 Prozent.

Oktober

Im Oktober 2023 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 1.089 Neuwagen mit der Antriebsart Flüssiggas (LPG) in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 17,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Marktanteil betrugt 0,5 Prozent.

Zum Vergleich, mit einem Erdgasantrieb (CNG) wurden im August 65 Pkw neu zugelassen. Ein erneutes Minus von 48,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, was den Marktanteil bei 0,0 Prozent hielt.

37.334 Elektro (BEV) Neuwagen kamen zur Zulassung, was gerade einmal einem Zuwachs von +4,3 Prozent entspricht im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Marktanteil lag bei 17,1 Prozent. 73.936 Pkw, damit +7,9 Prozent mehr als im Vergleichsmonat, waren mit einem hybriden Antrieb ausgestattet, darunter 16.361 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um -49,0 Prozent zurückging und einen Anteil von 7,5 Prozent bewirkte.

Dagegen 71.646 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet, +7,5 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Ihr Anteil betrug 32,7 Prozent. 34.881 neu zugelassene Diesel-Pkw bewirkten einen Rückgang um -4,6 Prozent und einen Anteil von 15,9 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im Oktober betrug 114,1 g/km (+6,3 %).

September

Mit der Kraftstoffart Flüssiggas (LPG) wurden im September 2023 666 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einer Differenz von -47,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat und entspricht einem Marktanteil von 0,3 Prozent.

Beim Erdgasantrieb stagnierte der Marktanteil bei 0,0 Prozent bei nur 59 Pkw neu zugelassenen Pkw, ein weiteres Minus von 62,9 Prozent.

31.714 Elektro (BEV) Neuwagen kamen zur Zulassung, -28,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, ihr Anteil betrug 14,1 Prozent.

Der Rückgang nach starkem Anstieg im Monat zuvor (August 2023) liegt wohl an der auslaufenden Förderung für E-Autos ab 01.09.2023 für Firmen. Ab dem 1. September 2023 sind ausschließlich Privatpersonen, die ein Elektrofahrzeug für ausschließlich private Zwecke erwerben, dazu berechtigt, einen BAFA-Antrag auf Umweltbonus zu stellen.

Damit fallen gewerblich genutzte Pkw, die einen hohen Beitrag bei dem Umstieg auf die Elektromobilität leisten könnten und die anschließend zu günstigeren Preisen auf den Gebrauchtwagenmarkt kommen, für den Aufschwung der E-Mobilität weg.

Insgesamt 73.178 Pkw und damit +6,9 Prozent mehr als im Vergleichsmonat waren mit einem hybriden Antrieb ausgestattet, darunter 15.383 Plug-in-Hybride, deren Anzahl um -45,7 Prozent zurückging und einen Anteil von 6,9 Prozent ausmachte. 78.979 Pkw waren mit einem Benzinantrieb ausgestattet, +9,1 Prozent mehr als im September des Vorjahres. Ihr Anteil betrug 35,2 Prozent. 39.900 neu zugelassene Diesel-Neuwagen bewirkten ein Plus von 4,6 Prozent und einen Anteil von 17,8 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß stieg um +12,4 Prozent und betrug 119,8 g/km.

August

Im August 2023 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 920 Neuwagen mit Flüssiggasantrieb (LPG) in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Rückgang von 15,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Zum Vergleich, mit einem Erdgasantrieb (CNG) wurden im August 130 neue Pkw zugelassen. Ein Minus von 18,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, was den Marktanteil erstmals auf rechnerisch 0,0 Prozent hat sinken lassen.

Nach den ersten acht Zulassungsmonaten des Jahres 2023 lag die Anzahl der Personenkraftwagen (Pkw) mit alternativen Antrieben (Elektro (BEV), Hybrid, Plug-In, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) um +23,9 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums. 907.135 Neuwagen und damit 47,4 Prozent der insgesamt 1.913.564 Pkw-Neuzulassungen waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Ein auffallend hohes Plus erreichten im August die Elektro-Pkw (BEV). Insgesamt 86.649 kamen zur Zulassung, das waren +170,7 Prozent mehr als im Vergleichsmonat. Dieser enorme Peak scheint subventionsbedingt zu sein und am Auslaufen des Umweltbonus für geschäftlich genutzte BEV-PKW ab 01.09.2023 liegen. Es bleibt spannend, wo sich die Zulassungszahlen ab September 2023 für batterieelektrische Fahrzeuge einpendeln werden.

70.396 Pkw verfügten zudem über einen hybriden Antrieb (+17,7 %), darunter 14.552 Plug-in-Hybride (-41,1%). 27,6 Prozent der Neuzulassungen waren den Benzinern zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um +8,9 Prozent zunahm. Die Neuzulassungen der Diesel-Pkw legten um +9,2 Prozent zu, ihr Anteil betrug 14,5 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß lag im August mit 95,3 g/km um -15,8 Prozent unter dem Wert des Vergleichsmonats. 

Bilanz Pkw-Neuzulassungen Januar bis Juli 2023

Das Kraftfahrtbundeamt (KBA) hat eine Bilanz der Pkw-Neuzulassungen von Januar bis Juli 2023 veröffentlicht.

Die Anzahl der Personenkraftwagen (Pkw) mit alternativen Antrieben (Elektro (BEV)*, Hybrid, Plug-In, Brennstoffzelle, Gas, Wasserstoff) lag nach den ersten sieben Zulassungsmonaten des Jahres 2023 mit einem Zuwachs von +17,3 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahreszeitraums.

748.989 Neuwagen und damit 45,7 Prozent der 1.640.147 Pkw-Neuzulassungen insgesamt waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet.

Bei den Elektro (BEV)* Pkw stiegen die Zulassungszahlen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um +37,2 Prozent. Ihr Anteil am Gesamtzulassungsvolumen des Berichtszeitraums betrug mit 268.926 Einheiten immerhin 16,4 Prozent.

Juli

Im Monat Juli 2023 wurden laut KBA 991 Pkw mit der Antriebsart Flüssiggas in Deutschland neu zugelassen. Das entspricht einem Anteil von 0,4 Prozent.

0,1 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Erdgas, von denen 210 Pkw neu in den Markt kamen.

Der Löwenanteil an Pkw-Neuzulassungen entfällt weiterhin aber auf Benziner. 83.358 Neuwagen und ein Anteil von 34,3 Prozent waren den Benzinern zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um +12,5 Prozent zunahm. Darauf folgen 67.483 Hybrid-Pkw (27,7 %/+12,5 %), darunter 14.345 Plug-in-Hybride (5,9 %/-39,5 %) bei den Neuzulassungen.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Juli um -5,1 Prozent zurück und lag bei 112,9 g/km.

Juni

Im Juni 2023 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 2.111 Neuwagen mit der Antriebsart Flüssiggas in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 88,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Marktanteil betrugt 0,8 Prozent.

Dies ist ein neuer Meilenstein und Rekordanstieg für LPG-Neuzulassungen innerhalb eines Monats. "Das anhaltende Wachstum spiegelt das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in Autogas wider. Ein entscheidender Faktor für diesen Anstieg könnte die steigende Nachfrage nach umweltfreundlichen und bezahlbaren Fahrzeugen mit vorhandener Infrastruktur sein." , so Geschäftsführer Uwe Thomsen. Von Januar bis Juni 2023 wurden in Deutschland damit insgesamt 7.248 Autogas-Pkw neu zugelassen. Im 1. Halbjahr 2022 waren es sogar 7.641, was zeigt, dass der Trend anhält.

Zum Vergleich, mit einem Erdgasantrieb (CNG) wurden im Juni 2023 157 Pkw neu zugelassen. Ein weiterer Rückgang um 2,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Anteil betrug 0,1 Prozent.

Der größte Anteil an neuen Fahrzeugen im Markt entfiel auf Benziner (35,6 %/+19,8 %), gefolgt von den Hybriden (27,9 %/+19,7 %), davon Plug in-Hybride (5,7 %/-39,2 %). Pkw mit Dieselantrieb erreichten einen Anteil von 16,7 % (+10,3 %). Der Anteil von batterieelektrischen Fahrzeugen an den Neuzulassungen betrug 18,9 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Juni um -2,3 Prozent zurück und betrug 115,1 g/km wohingegen der durchschnittliche CO2-Ausstoß nach Abschluss des ersten Halbjahrs mit 121,0 g/km um +0,7 Prozent höher lag.

Mai

Im Mai 2023 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 1.166 Pkw mit Flüssiggasantrieb in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Zuwachs von 88,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Zum Vergleich, mit einem Erdgasantrieb (CNG) wurden im Mai 2023 in Deutschland 130 neue Pkw zugelassen. Ein Plus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Der größte Anteil an den Neuzulassungen entfiel auf Benziner (35,5 %/+17,6 %), gefolgt von den Hybriden (29,0 %/+18,1 %), darunter Plug in-Hybride (5,6 %/-40,5 %) und Pkw mit Dieselantrieb (17,6 %/+3,6 %). Der Anteil von batterieelektrischen Fahrzeugen an den Neuzulassungen betrug 17,3 Prozent.

April

Im April gewinnen Benziner weiter Marktanteile. Das ist auch eine gute Vorlage um Fahrzeuge auf Autogas umzurüsten.

Mit der Kraftstoffart Flüssiggas (LPG) wurden im April 903 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einer Steigerung von 7,8 Prozent gegenüber dem starken Vormonat und entspricht einem Marktanteil von 0,4 Prozent.

Auf Erdgas entfiel ein Marktanteil von 0,1 Prozent bei 153 Pkw neu zugelassenen Pkw.

Elektro (BEV) Pkw konnten im April mit +34,1 Prozent und 29.740 Neuwagen im April einen deutlichen Anstieg bei den alternativen Antrieben verzeichnen. Ihr Anteil betrug 14,7 Prozent. Es kamen 59.468 Hybrid-Pkw (29,3 %/+4,7 %), darunter 11.787 Plug-in-Hybride (5,8 %/-45,7 %) zur Neuzulassung.

76.519 Neuwagen und einem Anteil von 37,7 Prozent waren den Benzinern zuzurechnen, deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahresmonat um +17,7 Prozent zunahm. Bei den Diesel-Pkw (36.138) zeigte sich ein Anstieg von +2,4 Prozent, ihr Anteil betrug 17,8 Prozent.

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß nahm im April um +0,7 Prozent zu und betrug 123,3 g/km.

März

Das Frühjahr und der Monat März 2023 starteten in diesem Jahr laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mit starken Neuzulassungszahlen in allen Segmenten. Dabei standen auch alternative Antriebe hoch im Kurs.

Mit Autogasantrieb (LPG) wurden im März 1.161 Pkw neu zugelassen. Das entspricht einem Marktanteil von 0,4 Prozent.

„Der nun seit über zwei Jahren anhaltende Trend für Autogas zeigt einmal mehr, dass Autogas mit seinen günstigen Kraftstoffkosten, Autogas ist rund 38 Prozent günstiger als Benzin, und geringerem CO2-Ausstoß bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt“, erklärt Uwe Thomsen, Energieexperte und Geschäftsführer der Propan Rheingas GmbH & Co. KG.

Im März 2023 wurden insgesamt 281.361 Pkw neu zugelassen und damit +16,6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Anzahl der gewerblichen Neuzulassungen nahm um +25,3 Prozent zu, ihr Anteil betrug 67,0 Prozent. Die privaten Neuzulassungen (32,9 %) stiegen um +2,1 Prozent.

15,7 Prozent der Neuzulassungen waren Elektro (BEV) Pkw. Mit 44.125 Neuwagen lag diese Antriebsart um +28,0 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. 84.029 Neuwagen verfügten über einen hybriden Antrieb und bewirkten einen Anteil von 29,9 Prozent (+11,0 %), darunter 16.776 Plug-in-Hybride (6,0 %/-38,5 %).

36,7 Prozent der Neuwagen waren mit einem Benzinmotor ausgestattet (103.271 Pkw/+22,8 %), 17,3 Prozent entfielen auf Dieselfahrzeuge (48.597 Pkw/+7,8 %). 0,1 Prozent entfiel auf Pkw mit der Kraftstoffart Erdgas (143 Pkw/-8,3 %).

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß nahm im März um +1,1 Prozent zu und betrug 120,6 g/km.

Januar

Im Januar 2022 wurden laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) 1.068 Pkw mit Flüssiggasantrieb in Deutschland neu zugelassen. Dies entspricht einem Minus von 32,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Marktanteil von Autogas bleibt bei 0,6 Prozent.

Zum Vergleich, mit einem Erdgasantrieb (CNG) wurden im Januar 2023 in Deutschland 97 neue Pkw zugelassen. Der Marktanteil von Erdgas-Pkw liegt bei 0,1 Prozent.

Über Propan Rheingas GmbH & Co. KG

Propan Rheingas GmbH & Co. KG ist seit mehr als 95 Jahren Kompetenzführer in der Versorgung mit leitungsunabhängigem Flüssiggas (LPG) und markenunabhängiger Energieversorgung. Dabei hat sich das deutschlandweite Energieunternehmen in den vergangenen Jahren für die Zukunft auf dem Energiemarkt aufgestellt und stetig sein Portfolio erweitert. So bündelt die mittelständische Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Brühl Energietechnik – Energieeffizienz, Gas und Heizungsbau – und Energieversorgung mit Flüssiggas, Autogas, Wasserstoff, Erdgas, Strom und Solartechnik und bietet die Komplettlösung: von der Entscheidung für eine Energieform über die Montage und Wartung der Anlage bis hin zur kontinuierlichen Belieferung. Rheingas greift bei Planung, Anlagenbau, Gasversorgung, Wartung und Service konsequent auf eigenes Personal mit umfassendem technischem Know-how zurück. Im Fokus steht dabei Nachhaltigkeit, mit dem Blick auf die Energiewende.

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