Wasserstoff als Schlüsseltechnologie in der Energiewende

Als Energieträger für Industrie, Verkehr und Heizen soll Wasserstoff in einer umweltfreundlichen Zukunft eine zentrale Rolle spielen.

Überall dort, wo die direkte Anwendung von Strom aus erneuerbaren Quellen ausscheidet, fokussiert sich der Blick auf Wasserstoff.

Kernstück der Nationalen Strategie ist ein Katalog von 31 Maßnahmen, der unter anderem die Bereiche Erzeugung, Industrie, Infrastruktur, Verkehr, Wärme und Forschung umfasst. Die Strategie stellt beim Einsatz des CO2-freien Wasserstoffs Industrie und Verkehr in die erste Reihe und erst dahinter den Wärmemarkt.

Um das Ziel von 20 Prozent CO2-freiem Wasserstoff bis 2030 zu erreichen, sollen aus Sicht der Bundesregierung Elektrolyseure im Umfang von mindestens 3.000 MW, besser aber 5.000 MW entstehen. Sie kündigt dazu eine Förderung für Industrie-Elektrolyseure an.

Durch eine „faire Ausgestaltung der staatlich induzierten Preisbestandteile“ werde die Erzeugung von CO2-freiem Wasserstoff gestärkt. Damit adressiert die Strategie eines der großen Probleme bei der Herstellung von grünem Wasserstoff: Der Strom, der für die Wasserstoff-Elektrolyse benötigt wird, ist zu teuer. Unternehmen, die entsprechende Anlagen betreiben oder planen, fordern daher seit Langem, den Strom dafür von der EEG-Umlage oder den Netzentgelten zu befreien.

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