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Der Einstieg in die Dachdämmung

Inhaltsverzeichnis

  1. Die Vorschriften der Energieeinsparverordnung
  2. Die Arten der Dachdämmung
  3. Dämmung der obersten Geschossdecke
  4. Förderung durch das Kreditinstitut für Wiederaufbau

In Dachgeschossräumen machen sich die Kälte im Winter und die Hitze im Sommer besonders stark bemerkbar. Im beheizten Haus steigt die warme Luft außerdem nach oben und entweicht über ein schlecht gedämmtes Dach besonders leicht. 20-25% des Energieverlustes eines Hauses entfallen auf das Dach, das ist der fünffache Wert eines schlecht isolierten Kellers! Deshalb ist die Dachdämmung eine sehr wichtige Sanierungsmaßnahme, deren Auswirkungen sich nicht nur über gesparte Heizkosten, sondern auch durch ein verbessertes Raumklima schnell bemerkbar machen und schon nach ein paar Jahren rechnen.

  • Ein gedämmtes Dach sorgt für Hitzeschutz im Sommer und Kälteschutz im Winter
  • Bei nicht bewohnten Dachräumen ist die Dämmung der obersten Geschossdecke eine günstige Alternative
  • Abhängig von der Art des Daches gibt es viele verschiedene Möglichkeiten der Dämmung
  • Mit den Förderprogrammen der KfW amortisieren sich die Kosten schon nach wenigen Jahren

Die Vorschriften der Energieeinsparverordnung

Die EnEV 2014 schreibt die Dämmung des Daches bzw. die Wärmeisolierung der obersten Geschoßdecke vor, wenn Sie Ihr Haus nach dem 1. Februar 2002 gekauft haben. Die Geschoßdeckendämmung ist dabei die günstigere Alternative. Sie ist aber nur praktikabel, wenn die Dachräume nicht bewohnt sind. Ein großer Vorteil der teureren Dachdämmung ist allerdings, dass das Raumklima in den Dachräumen wesentlich verbessert wird. Im Sommer ist es unter dem Dach deutlich kühler und im Winter merklich wärmer. Zum Vergleich: die Kosten einer Geschoßdeckendämmung belaufen sich auf 40 bis 50 € pro m2. Für eine Dachdämmung muss man – je nach Art - 100 bis 200 € pro m2 rechnen.

Die Arten der Dachdämmung

Die wichtigste Frage vorweg: Bewohnen Sie Ihre oberste Geschoßfläche oder haben Sie das irgendwann vor? Denn je nachdem, ob Ihr Dach ausgebaut und bewohnt ist oder nicht, kommen verschiedene Arten der Dämmung in Frage. Die Methoden sind unterschiedlich aufwändig und mehr oder weniger kompliziert und kostenintensiv. Im Folgenden stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten der Dachdämmung vor.

  • Aufsparrendämmung

Hier wird der Dämmstoff von außen am Dach angebracht. Diese Dämmung ist sehr effektiv, da sie über alle Sparren gelegt wird. Allerdings ist das Anbringen sehr kompliziert, weswegen ein Fachmann beauftragt werden sollte. Nach der Dämmung muss das Dach neu gedeckt werden. Von Vorteil ist, dass die Dachräume während der Sanierung bewohnbar bleiben und kein Wohnraum verloren geht.

  • Zwischensparrendämmung

Der Dämmstoff wird fugenlos innen zwischen den Sparren angebracht und danach mit einer Dampfbremsfolie luftdicht verklebt. Das ist relativ einfach, so dass die Arbeiten von Heimwerkern problemlos selbst ausgeführt werden können. Eine Zwischensparrendämmung ist sehr wirtschaftlich und bietet sich an, wenn der Dachboden erst noch ausgebaut werden soll.

Um den von der EnEV vorgeschriebenen U-Wert von maximal von 0,24 W/m2K zu erreichen, muss ein Dämmstoff von etwa 20cm Dicke gewählt werden. Sind die Sparren nicht tief genug, gilt die Regel, dass der Dämmstoff mindestens so dick wie die Sparren sein muss.

  • Untersparrendämmung

Die Untersparrendämmung wird meist als zusätzliche Maßnahme zur Zwischensparrendämmung angewendet. Eine Kombination der beiden Dämmarten ist ideal, da die Untersparrendämmung die Wärmebrücken, die an den Sparren auftreten, lückenlos abdeckt. Das steigert die Effizienz der Dämmung um bis zu 25%. Von Nachteil ist allerdings, dass hierbei wertvoller Wohnraum in den Dachgeschoßräumen verloren geht.

  • Flachdachdämmung

Da ein Flachdach auch nach der Dämmung begehbar sein soll, sind die Anforderungen an das Dämmmaterial besonders hoch. Der Dämmstoff ist den Witterungsverhältnissen hier besonders stark ausgesetzt. Das Material muss deshalb besonders widerstandsfähig sein.

Bei der Flachdachdämmung werden drei Arten unterschieden:

  • Das Kaltdach ist vor allem im Sommer bei starker Hitze sehr wirkungsvoll. Hier befindet sich eine Luftschicht zwischen Dämmmaterial und Dacheindeckung, die für gute Zirkulation sorgt und Feuchtigkeit aus dem Haus abtransportiert.
  • Beim Warmdach ist der Dämmstoff zwischen der Dachaußenseite und der Innenwand luftdicht eingeschlossen. Hier wird innen zwingend eine Dampfsperre benötigt, die die Feuchtigkeit aus dem Rauminneren vom Dämmmaterial abhält.
  • Das Umkehrdach ist eine sehr unkomplizierte Lösung, bei der das Dämmmaterial direkt auf das vorhandene Dach angebracht wird. Hier können nur witterungsbeständige, wasserabweisende Dämmstoffe verwendet werden.

Dämmung der obersten Geschossdecke

Wenn der Dachboden nicht bewohnt wird und dies auch nicht geplant ist, bildet die Dämmung der obersten Geschoßdecke eine günstige Alternative zur Dachdämmung. Die Fläche der obersten Geschoßdecke ist (abgesehen vom Flachdach) wesentlich geringer als die des gesamten Daches, was eine Dämmung unkompliziert und günstig macht. Der von der EnEV vorgeschriebene maximale U-Wert von 0,24 W/m2K wird hier problemlos erreicht.

Förderung durch das Kreditinstitut für Wiederaufbau

Für Ihre Dachdämmung und die Dämmung Ihrer obersten Geschossdecke können Sie auf Kredite und Zuschüsse des Kreditinstitutes für Wiederaufbau (KfW) zurückgreifen. Kredite können über die KfW-Programme 151 und 152 beantragt werden, Zuschüsse über das Programm 430. Hierzu sind allerdings gewisse Voraussetzungen beim Ablauf nötig, die Sie unbedingt beachten müssen. Außerdem müssen Sie natürlich die von der KfW maximalen U-Werte einhalten, die für eine Förderung festgeschrieben sind. Diese sind teilweise strenger als die Werte, die die EnEV 2014 vorgibt.

Unser Rat: Setzen Sie sich unbedingt mit einem Energieberater in Verbindung. Wenn Sie Zuschüsse oder Kredite über die KfW beantragen möchten, ist eine Zusammenarbeit mit einem Energieberater sogar Pflicht.

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